Vertrauenssache


Einen gesunden, wesensstarken, und rassetypischen Retriever (dies gilt für alle Rassen) kauft man nicht bei einem "Hobbyzüchter" aus der Zeitung. Der FCI - Züchter unterliegt den strengen Kriterien der FCI und wird eingehenden Überprüfungen unterzogen! Hand aufs Herz, möchten Sie einen Welpen aus erbärmlichen Verhältnissen, ohne jegliches Hintergrundwissen auf Gesundheit und Wesensstärke sämtlicher Ahnen? Deshalb ist es wichtig, einen Hund aus einer seriösen Zucht zu kaufen, um den skrupellosen Händlern die Geldeinnahme zu erschweren!

Die FCI Zucht:

Die Verwandten eines Welpen aus der Hand eines FCI-Züchters, sind nachweisbar und lückenlos registriert, augenuntersucht, Hüften, Schultern und Ellenbögen sind geröngt, haben Wesensüberprüfungen, sehr gute Formwerte und abgelegte Prüfungen!

Die Zuchthündinnen haben einen Mindest- und Höchstalterschutz, müssen bei einem großem Wurf auch mal aussetzen, dürfen nicht mehr als 2 Kaiserschnitte haben! Der FCI-Züchter fährt oftmals mit seiner Zuchthündin durch ganz Europa, um für die Nachkommen den geeigneten Rüden zu bekommen! Der FCI-Züchter hat jahrelange Erfahrung in der Hundezucht! Hinter dem FCI Züchter steht ein großer Verein, der mit Rat und Tat- dem Züchter und auch dem Welpenkäufer- zur Seite steht!  

Preis:
Oftmals schreckt der Preis der Welpen die neuen Käufer ab! Doch bedenkt man, welche Auflagen die Zuchtstätte zu erfüllen hat, dann ist auch der Preis gerechtfertigt! Kaum einer der nicht unter den Auflagen des FCI züchtet, wird diese Aufgaben freiwillig erfüllen und deshalb sind diese Hunde oft so schwer krank (erkennt man nicht gleich beim Kauf des Welpen), dass das beim Kauf ersparte Geld, 10fach in Tierarztkosten gesteckt werden muss. Nicht selten müssen solch vermehrte Hunde eingeschläfert werden, weil sie irreparable, sehr schmerzhafte Erkrankungen haben!

Sparen sie nicht am falschen Fleck! Das neu "erworbene" Familienmitglied soll Ihnen über viele Jahre Freude bereiten!

Auf keinen Fall:
Auf keinen Fall über Anzeigen, Internetbestellung, Zoohandlung und Kofferraum.

Viele so genannte Züchter und Privatpersonen inserieren in Zeitungen mit Kleinanzeigenteil oder in Zeitschriften unter TIERE "Hobbyzucht", "Eigenzucht" und dgl. Ich würde Ihnen abraten, einen Labrador über diese Anzeigen zu kaufen, denn dies sind meist Hundevermehrer, die nur  des Geldes wegen züchten! Nicht selten kaufen diese Personen im Ausland billige Welpen zu, um sie als Hunde aus ihrer Zucht zu verkaufen! Diese Personen kann man nicht kontrollieren, da sie nirgendwo registriert sind und tun und lassen können, was sie wollen!

Zoohandlungshunde stammen auch von Vermehrern! Kein FCI Züchter übergibt seine Welpen einer fremden Person, damit diese seine Welpen verkauft! Ein seriöser Züchter möchte den Kontakt zu seinen Welpenkäufern aufrecht erhalten und er will wissen, wie es den Hunden geht - ihr Leben lang!!!

Auch die Familienzucht ist mit Vorsicht zu genießen! Es kommt nicht selten vor, dass ein so genannter Familienzüchter bis zu 40 oder mehr Hunde hat! Diese versteckt er jedoch vor dem Welpenkäufer, oft auch auf einem anderen Grundstück. Und damit es nach Familienaufzucht aussieht, nimmt er eine Hündin nach der anderen, nur für die Zeit des Welpenverkaufs, in sein Haus auf! Sind die Welpen verkauft, kommt die Hündin wieder in den dunklen Zwinger, wird mit Hormonen vollgespritzt, damit sie schneller läufig wird und somit auch wieder zum Decken und Werfen der Welpen missbraucht werden kann!

Es gibt tausende Geschichten, von totkranken, so genannten Rassehunden, die täglich den Besitzer wechseln. Sparen Sie nicht am falschen Fleck, die Anschaffungskosten eines Rassehundes bei einem seriösen Züchter sind gering, gegen die Tierarztkosten, die bei einem Hund aus einer schlechten Zucht anfallen!

Kaufen Sie auch auf keinen Fall einen Hund auf einem Markt oder direkt aus einem Kofferraum. Diese relativ günstigen Welpen kommen aus Zuchtfabriken  und somit aus unvorstellbaren Verhältnissen, sie sind meist totkrank und stammen nicht von einem Züchter, der sein Handwerk versteht. Auch wenn Sie einen Hund im Ausland (meist im Osten) angeboten bekommen, lassen Sie die Finger davon. Bedenken Sie, wenn Sie einen Hund kaufen und somit "das Leben retten", wird dieser eine Welpe durch einen anderen ersetzt! Die Welpen werden mit der 4. Lebenswoche von den Muttertieren getrennt und auf Märkten angeboten oder nach Österreich bzw. Deutschland geschmuggelt, um in einer Tierhandlung, oder beim Einkaufzentrum direkt aus dem Kofferraum verkauft zu werden!

Das frühe Trennen von den Muttertieren, kann den kleinen Welpen, der gerade in der Prägephase ist, schwer schädigen! Der Welpe kann, wenn er einmal erwachsen ist, zum Beißer werden, oder andere psychische und physische Schäden aufweisen!

Tierheimhunde:
Des öfteren sitzen auch Labradormischlinge im Tierheim. Wenn Sie nicht unbedingt einen reinrassigen Labradorwelpen haben wollen! Meist sind diese Hunde schon etwas älter und haben auch eine traurige Vorgeschichte, bei diesen Tieren sind Einfühlungsvermögen und Geduld gefragt. Es gibt unzählige Tierschutzorganisationen, die Hunde aus schlechten Verhältnissen retten!
Hier weiß man, auf was man sich einlässt und hat auch von der Organisation Unterstützung! Mit viel Liebe und Geduld, können auch diese Hunde noch viele schöne Jahre mit ihren Besitzern verbringen!