Seminare 2019


12.-14.04.2019 - Trainingswochenende mit Jörg Brach

Wir sind zurück vom ersten – und für heuer auch einzigen – Seminar, wieder mal hatten wir die Ehre mit Jörg Brach. Wieder ging es ins schöne Schwabenland, mit dabei waren Riley, Marie und Ferdinand – begleitet haben uns Claudia und Mumble.

 

 

Ohne Stau und Zwischenfälle kamen wir Donnerstag an und konnten noch bei Tageslicht eine Runde mit den Hunden drehen, bevor es früh ins Bett ging, um am nächsten Tag fit zu sein.

 

Freitag ging es mit den A-Hunden los, perfekt zum Eingewöhnen und Warmlaufen.

Wir begannen mit einer Einzelaufgabe: Drei Dummies wurden ausgelegt und wir marschierten los, um die Hunde in gerader Linie durch eine Strauchgruppe auf die Memorystelle zu schicken. War das erledigt wurde der Hund auf der Startposition abgesetzt und wir liefen durch eine weitere Strauchgruppe weiter nach hinten. Der Hund wurde abgerufen und wieder geschickt. Anschließend drehten wir uns 90 Grad nach links und liefen wieder einige Meter, bis wir vor einem Schotterweg anhielten. Jörg warf ein Mark, welches direkt geholt wurde. Ein weiteres Mark auf die gleiche Stelle wurde erstmal liegen gelassen und wir gingen zurück zur zweiten Startposition, von wo aus wir wieder auf das Memory schickten und anschließend das Mark ausarbeiteten.

 

Für Übung Nummer zwei platzierte Jörg einen Balldropper an der Memorystelle, ein weiterer sowie eine Schussmaschine wurden im 180 Grad Winkel im Altgras platziert. Wir liefen einen kleinen WalkUp, hielten an und schickten auf die erste Memorystelle. Wieder hieß es Fußarbeit und ein Schuss fiel bei der neuen, unbekannten Stelle – hier wurden zwei Bälle geholt.

 

Die beiden Stellen mit den Balldroppern waren auch bei der nächsten Übung wieder gefragt. Wir schickten rechts-back auf die erste Stelle und links-back auf die ursprüngliche Blind-Stelle.

 

Nun kam der Bumperboy dazu – diesen stellte Jörg im 60 Grad Winkel zur ersten Memorystelle auf und wir platzierten uns in der Mitte der drei Stellen. Zuerst wurde ein direkt ein Bumper-Mark geholt, ein weiteres wurde gleich abgefeuert. Wir drehten uns zur Memory-Stelle, wo ein Schuss fiel und schickten voran. Mit einem Links wurde ins Altgrad geschickt und am Ende wurde auch das Bumperdummy noch eingesammelt.

Zum Abschluss an diesem Tag gab es eine Bumpermarkierung, wobei die Hunde nur die Flugbahn, nicht aber die Fallstelle sehen konnten.

 

Am Samstag waren die A/F-Hunde an der Reihe und es gab Doppelaufgaben.

Mumble und Riley durften jeweils vorlegen und wir starteten mit unserer Memorystelle vom Vortag, wo wieder der Balldropper auf uns wartete. Auch das Mark auf der offenen Wiese war wieder mit von der Partie. Zuerst holte ein Hund das Mark, der andere das Memory, wie gewohnt wurden dann die Plätze getauscht und zum Schluss arbeitete ein Hund beide Apporte aus, wobei auf die Memorystelle mit einem Links geschickt wurde, bevor das Mark geholt wurde.

 

Auch die zweite Übung durften wir zu zweit absolvieren. Der Balldropper war aufgefüllt und der Bumperboy wurde am offenen Feld gegenüber aufgestellt. Ein Schuss bei der Memorystelle wurde abgegeben, wir drehten und gingen auf den Bumperboy zu. Ein Mark fiel, welches direkt geholt wurde. Wieder gingen wir weiter und auch der zweite Hund durfte direkt ein Mark arbeiten. Eine weitere Markierung flog, wir drehten und nun gab es das erste Voran auf die Memorystelle. Auch für den zweiten Hund hieß es Wegdrehen vom Mark und Voran. Die Position wurde wieder versetzt und die Hunde wurden nun auf die Markierungen geschickt, über das offene Feld, vorbei an der Blind-Stelle vom Vortag.

 

Jörg musste viel laufen – der Bumperboy bekam für die zweite Übung einen neuen Platz – und zwar zwischen der ersten Memorystelle und unserer Startposition. Ein Mark fiel, der erste Hund wurde geschickt, am Rückweg fiel ein Schuss beim Balldropper und der zweite Hunde wurde über die Fallstelle voran laufen. Die Plätze wurden für einen zweiten Durchgang getauscht und am Ende arbeitete jeder Hund natürlich wieder beide Apporte hintereinander.

 

Und wieder ein neuer Platz für den Bumperboy… diesmal an einer Stelle vom Vortag. Die Memorystelle war fester Bestandteil, dort fiel ein Schuss und wir drehten Richtung Bumper. Ein Mark fiel, wir drehten wieder zur Memorystelle und es gab ein langes Voran, bevor das Mark geholt wurde. Wieder wurde eine Markierung abgefeuert, auf die wir direkt schickten und den Hund auf halber Strecke stoppten, um links auf die Memorystelle einzuweisen. Zum Abschluss wurde natürlich auch das Mark geholt.

 

Die Hunde zeigten keinerlei Müdigkeit und so starteten wir hochmotiviert in den dritten und letzten Tag – mit den F/O-Hunden.

Wieder durfte Team Österreich vorlegen und wir legten jeweils vier Dummies an zwei nebeneinander liegenden Stellen. Von unserer Startposition aus ergaben diese Stellen einen recht engen Winkel und wir schickten die Hunde abwechselnd. Zuerst der rechte Hund auf die rechte Stelle, der linke Hund auf die linke, anschließend diagonal und damit es fair blieb, wurden wieder die Plätze getauscht und alles wiederholt.

 

Diese beiden Stellen waren für heute fixer Bestandteil für alle Übungen und um alles zu erschweren, kam wieder der allseits beliebt Bumperboy zum Einsatz. Nun legten wir nur zwei Dummies an jeder Stelle aus. Der linke Hund wurde gleich diagonal auf die rechte Stelle geschickt, der rechte Hund auf die linke Stelle. Der Bumper schoss eine Markierung los, die vom linken Hund aus gesehen direkt hinter der rechten Stelle landete. Der rechte Hund wurde jetzt auf die rechte Stelle geschickt, der linke in gerade Linie auf die linke und anschließend auch auf das Mark, wobei eben die Memorystelle überlaufen werden musste.

 

Diese Übung wurde ebenfalls mit getauschten Plätzen wiederholt und war ob der Dauer und Intensität gleich Übung Nummer drei.

 

Nun gab es eine Einzelaufgabe – Riley durfte beginnen. An der linken Stelle wurde die Schussmaschine aufgestellt, wir platzierten uns an der rechten Startposition. Links fiel ein Schuss, wir schickten auf die rechte Stelle, danach auf die linke. Eine Markierung mit dem Bumperboy wurde geschossen, wir schickten und stoppten wieder, um nach links einweisen zu können – hier musste der Hund wieder die rechte Stelle überlaufen. Bevor wir auf die Markierung schickten, wechselten wir auf die linke Startposition, sodass der Hund wieder eine alte – nämlich die rechte – Stelle überlaufen musste.

 

Da wir 6 Stunden Fahrt vor uns hatten und Claudia und Mumble schon recht müde waren, beschlossen wir nach der vierten Übung die Heimreise anzutreten.

Beide Hunde haben grandios gearbeitet und wieder enorme Fortschritte gezeigt – und auch bei Claudia konnte ich Fortschritte im Handling erkennen.

Marie und Ferdinand durften in Riley’s Pausen natürlich raus und zuschauen, beide haben sich ausgesprochen gut benommen und hatten eine Menge Spaß!

 

Lieber Jörg, vielen vielen Dank wieder einmal für deine Ratschläge und den tollen Übungsaufbau – wir sind superhappy mit der Entwicklung der Youngsters und werden weiterhin fleißig trainieren.

 

Bis nächstes Jahr, hoffentlich bei uns in Österreich :-)