Jagden 2019


10.11.

Was macht man, wenn man Sonntag Mittag von einer Prüfung nach Hause kommt? Richtig - essen und dabei die Bilder der Wildkameras begutachten, entscheiden wohin man sich setzt und ab ins Revier. 

 

Wir wollten erneut unser Glück auf Muffeln versuchen, der Wind war schlecht für diesen Stand und so entschieden wir, die Kirrung zu umschlagen und uns einen guten Platz auf der anderen Seite zu suchen und uns am Boden einzurichten. Warum eingepackt und gut eingerichtet hieß es warten. Tja, heute leider umsonst und da es im Wald auch mit bestem Mond recht schnell finster wird, entschieden wir uns, es an einem anderen Stand auf Sauen zu versuchen. 

 

Der gute Mond bietet mit Kombination mit ein paar Wolken und einer offenen Wiese auch später am Abend noch gute Sicht und so konnten wir auch bald Hochwild beobachten. 

 

Die Sauen ließen uns heute auch warten und nach insgesamt 4,5 Stunden beschlossen wir, wieder nach Hause zu fahren. 

 

Das ist die Jagd - an manchen Tagen steht das passende Stück bereits breit da, als würde es auf einen warten, an anderen Tagen sind es so viele Stücke, dass kein sicherer Schuss angebracht werden kann und dann gibt es Tage wie heute, an denen man denken könnte, die Tiere wüssten genau, dass man gleich auftaucht... und genau das macht es auch aus. 


09.11.

Julian war in ein neues Revier eingeladen und ich begleitete ihn natürlich als sein persönlicher Hundeführer und Wildträger ;-) 

Der Morgen war verregnet, weswegen die Jagdgesellschaft etwas länger beim Frühstück saß und wir erst bei etwas besserem Wetter aufbrachen. 

Riley und Peaches waren sehr motiviert, wobei Peaches wieder eher als Back Up dabei war und sehr viel Fuß laufen musste, während Riley stöberte und apportierte. 

 

Wir liefen durch Senf und Rüben, über Äcker und Wiesen. Riley arbeitete wie wahnsinnig und wurde auch nach Stunden nicht müde oder langsamer. 

Peaches durfte die kleine Schwarze in den schwierigen Bewüchsen unterstützen, sodass wirklich alles abgesucht wurde. 

 

Julian konnte vier Hasen zur Strecke beitragen, auch der Schütze zu meiner Linken war gut drauf und so hatte ich einiges zu tragen - aber dafür waren wir ja mit. 

 

Am Ende des Tages lagen 92 Hasen und 24 Hahne auf der Strecke. Riley holte sieben Hasen und einen Hahn in teilweise gefinkelten Apporten rein und Peaches konnte gegen Ende der Jagd auch noch einen Hasen und einen Hahn apportieren. 

 

Wir bedanken uns für die Einladung, es war ein toller Tag mit guter Stimmung in disziplinierten Schützen, die die Arbeit guter Hunde wertschätzen und dies auch zeigen können :-) 

Ich denke, Riley ist bereit alleine zu arbeiten und so wird Peaches kommendes Wochenende mit Herrli alleine unterwegs sein, Riley und Marie begleiten mich auf eine große Kreisjagd. So haben alle aktiven Hunde etwas zu tun...


03.11.

Nachdem die Jagd für zwei Tage geruht hat, versuchten wir den Sonntag voll und ganz zu nutzen und waren über 12 Stunden on Tour.. 

 

Morgenansitz: 

Um 04:30 läutete der Wecker, schnell gefrühstückt und die Hunde versorgt, rein in die Ansitz-Montur und ab in den Wald. 

Peaches begleitete mich zu den Muffeln, Julian versuchte sein Glück auf einen Hirsch und auch der Schwiegerpapa hoffte auf ein passendes Stück. 

Es war kalt, es war nebelig und es war einfach viel zu früh :-) Wir hatten alle Anblick, wenngleich alle drei Finger gerade blieben und wir einfach nur die Stille genossen und die Natur beim Aufwachen beobachten durften. Gegen 08:00 hieß es zusammenpacken und ab ins Auto - es ging sofort weiter zu einem Jagdfreund... 

 

Niederwild-Stamperer:

Mittlerweile munter und fit trafen wir um 09:00 beim Treffpunkt ein und es gab noch eine kleine Stärkung, bevor es los ging. Marie und Riley durften mit und hatten ganze Arbeit. Hoher Bewuchs, Windschutz und eine Menge Schilf waren durchzustöbern. Ein paar Stücke Niederwild bekamen wir zu Gesicht, doch das Rehwild war nicht zu übertreffen und ich machte Bekanntschaft mit einem jungen Bock, der mich im Schilf über den Haufen rannte. Nix passiert, außer ein kurzer Schreckmoment und weiter ging es. Die Mädels waren außerordentlich brav und gaben alles - dementsprechend sahen sie nach 1,5 Stunden im Schilf auch aus und ich beschloss die Beiden nicht mehr stöbern zu lassen. Die Augen und Nasenflügel waren zerschnitten und bluteten. Nichts dramatisches und doch möchte ich die Hunde nicht verheizen und schon gar nicht quälen. Nach drei Stunden resignierten wir und freuten uns über eine einzige Krähe, die auf der Strecke lag. Waidmannsheil, lieber Peter!

 

Nachmittags-Riegler: 

Nach dem Mittagessen ging es weiter - wir fuhren in den Wald und es gab eine Premiere: der erste Versuch auf einen kleinen Schwarzwild-Riegler in diesem Revier. Vier Schützen und vier Treiber - es war wirklich eine kleine, gemütliche Partie. 

Leider war uns Diana auch hier nicht hold und das Treiben war nach 30 Minuten und ohne Anblick/Anlauf zu Ende. 

Lange konnten wir uns dann nicht mehr aufhalten, denn wir hatten an diesem Tag eine weitere Einladung... 

 

Entenstrich:  

Der Abend musste uns einfach Erfolg bringen, wir waren schon wieder ziemlich müde und erledigt vom Tag, doch wollten unbedingt dabei sein und schafften es pünktlich zum Treffpunkt. 

Fünf Gewehr und Peaches bezogen die Stände um den Teich, wir warteten und waren geduldig - und wurden belohnt. Zwei Enten strichen ein, jeder Schütze konnte einen Schuss anbringen und ein Stück fiel. Wieder war es still und das zweite Paar überraschte zumindest drei von uns, doch der Jagdherr konnte eine weitere Ente zur Strecke beitragen. 

Nun ging es an die Nachsuche - gefinkelt und so schwer wie noch nie zuvor. Peaches hatte ganze Mühe, auch das Boot wurde zum Einsatz bereit gemacht und nach 40 (!) Minuten waren endlich beide Stücke, die nur geflügelt waren und sich in die Böschung drückten und verbissen, gefunden. 

 

Es war ein langer, anstrengender und kalter Tag, den wir wahnsinnig genossen haben. Wir bedanken uns bei Max und Gawein für Einladungen in diese wunderbaren Reviere und alle Schützen für die Disziplin und die gute Laune - so jagt man gerne, auch wenn die Strecke am Ende des Tages eher klein ausfällt. 


27.10.

Da das Wochenende so fabelhaft begonnen hat, versuchten wir unser Glück am Sonntagabend nochmal und bezogen einen unserer Hochstände. 

 

Heute brauchten wir ein wenig mehr Geduld, als die beiden letzten Tage. Doch ganz plötzlich ging direkt hinter uns die Post ab und wir konnten die Sauen hören. Wir waren gespannt und bereiteten alles vor. Doch heute taten uns die Schwarzkittel keinen Gefallen und blieben in der Deckung, sodass wir beschlossen abzubaumen und es an einem anderen Platz - wo es auch länger gutes Licht gibt - zu versuchen. 

 

Wieder eingerichtet, hieß es erneut warten und wir hatten tatsächlich Anblick. Ein führendes Tier mit der Tochter vom Vorjahr und dem heurigen Kalb trat auf die Wiesen aus und wir konnten die drei ein Weile beobachten. Da die gesetzliche Schusszeit bereits vorüber war, blieb die Waffe unterladen und gesichert in der Ecke stehen und wir genossen den Anblick des Rotwildes, keine 30 Meter von uns entfernt. So schnell wird ein Erlegen Nebensache und man ist einfach nur dankbar für das Erlebnis. 

 

Wir sind doch sehr gesegnet und auch ein klein wenig verwöhnt, in diesem Revier täglich draußen sitzen zu können und die Natur zu genießen...


26.10.

Heute ging es früh auf ins schöne Burgenland - die erste Kreisjagd stand am Programm. Peaches und Riley waren ausgeschlafen und fit. Wir trieben durch Senf, Brachen und Acker...

 

Während des ersten Triebes machte uns der Nebel noch einen kleinen Strich durch die Rechnung, doch die Hunde arbeiteten gut und die Schützen waren diszipliniert. Riley bleib erstmal an der Leine und schaute der Alten zu - nein, das gefiel Madame eigentlich so gar nicht, aber sie übte sich brav in Geduld. 

 

Mittlerweile begleitete uns die Sonne über die Felder und im zweiten Trieb tauschten meine Mädels die Rollen. Riley musste beweisen, ob sie alleine klar kommt. Jegliche Sorge meinerseits war vollkommen unbegründet, denn die Schwarze arbeitete grandios und apportierte auch angebleibte Hasen sowas von souverän und sicher, als hätte sie nie etwas Anderes getan. 

 

Im dritten Trieb ging es nochmal richtig zur Sache und ich beschloss, beide Hunde arbeiten zu lassen. Die Schlepperei der Hasen bestätigte die gute Arbeit meiner Mädels und ich hatte, im wahrsten Sinne des Wortes, alle Hände voll zu tun, musste teilweise auch andere Treiber und Schützen bitten, mir etwas abzunehmen. 

 

Peaches ist nach wie vor unschlagbar, hat Erfahrung und Biss. Riley hat seit letzter Saison immense Entwicklungssprünge gemacht und mich in keinster Weise enttäuscht. Sie wird heuer noch viele Erfahrungen sammeln können und hoffentlich bald in Peaches' große Fußstapfen treten können. Geländeharte, Nasenarbeit und Finderwillen sind auf jeden Fall in großem Maß vorhanden und es macht unheimlich viel Spaß, Riley bei der jagdlichen Arbeit zu beobachten. 

 

Am Ende des Tages lagen 310 Hasen und vier Hahne auf der Strecke - hiervon wurden 11 Hasen von Riley und 9 Hasen von Peaches reingeholt. Das Abendessen und den Schlaf haben sich die beiden wirklich verdient und wir wurden beim Schüsseltrieb mit einem wunderbaren Abendessen belohnt. 

 

Julian bleib heute zu Hause, um in der Früh ansitzen zu gehen und unter Tags im Revier zu arbeiten - und während "meine" Jagdgesellschaft noch beim Frühstück saß, kam ein Anruf mit den Worten "ich habe einen Muffelwidder geschossen". Ein rundum gelungener Jagdtag!!

 

Ich bedanke mich für die Einladung und freue mich auf die folgenden Jagden in diesem Revier! Waidmannsheil allen Schützen und natürlich ein ganz besonders kräftiges an meinen Schatz für diesen Widder - auch der wird in der Küche landen und voll verwertet werden!


25.10.

Nach der Arbeit ging es direkt zu meinem Schatz und auch zügig ins Revier. 

 

Als wir zum Hochstand kamen, konnten wir schon eine Bache mit Frischlingen am Forstweg sehen. Wir richteten uns gemütlich ein und nach kurzer Zeit kamen zwei Überläufer auf die Kirrung. 

 

Kurz abgesprochen, welches Tier geschossen werden soll und schon ließ ich den Schuss kommen. Wieder bei helllichtem Tag und auch der Schuss war angetragen. 

 

Der Rucksack war schnell wieder gepackt und das Gewehr versorgt, also baumten wir ab und suchten den Anschuss. Der Schweiß wurde immer mehr und nach 30 Metern lag mein zweites Stück Schalenwild in dorniger Deckung vor uns. 

 

Geborgen und Erinnerungsfotos gemacht, dann ging es auch schon auf zum Kühlraum, wo aufgebrochen wurde. 55kg aufgebrochen - ein perfektes Küchenschwein, ich freue mich auf Würstel, Geselchtes und feine Medaillons! 

 

Waidmannsdank, Diana!


23.10.

Heute ging es wieder zum Entenstrich. Bevor es los ging, gab es wie gewohnt eine sehr leckere Jause und nette Gespräche.

Diesmal durfte mich Riley begleiten und so bezogen insgesamt sechs Schützen ihre Stände am Teich. Riley wurde abgelegt und wartete sehr ruhig und entspannt.

 

Wie aus dem Nichts strichen zwei Enten ein - alle waren sehr überrascht und ich versuchte mein Glück mit einem Schuss. Nach dem Motto daneben ist mehr Platz habe ich es mal fest versemmelt und mein übernächster Nachbar konnte eine der beiden Enten erlegen. Riley setzte sich kurz auf, markierte das Platschen am Wasser und legte sich wieder hin. 

 

Nach kurzem Warten, ob noch weitere Vögel einstreichen würden, wurde die Jagd abgeblasen und meine Schweizerin durfte ihre erste warme Ente aus dem Wasser apportieren. 

 

Das erste Mal ohne Unterstützung von Peaches und auf sich alleine gestellt, schickte ich Riley in den Teich. Nach kurzer Skepsis hat Riley die Ente aufgenommen und sauber apportiert. Brave Maus, wieder eine neue Wildart kennen gelernt und mich nicht enttäuscht. 

 

Ein Waidmannsheil dem Schützen und vielen Dank für die Einladung - wir kommen gerne wieder und freuen uns auf ein Wiedersehen!


19.10.

Heute waren wir wieder einmal in ein neues Revier eingeladen. Es war die erste Niederwildjagd, auf die Julian und ich gemeinsam fuhren – also schon mal etwas Besonderes.

 

Eigentlich wollte ich sowohl Peaches und Riley als auch Marie mitnehmen. Letztere wurde aber vor zwei Wochen kastriert und die frische Narbe entsprach noch nicht ganz meinen Vorstellungen, weshalb Marie leider mit Ferdi und Bisquit im Auto bleiben musste – und ja, der Protest war groß und vor Allem laut, als die kleine Maus sah, dass Peaches und Riley ihre Warnwesten angezogen bekamen.

 

Nach der Begrüßung und Ansprache ging es ab auf den Hänger und ich kann euch sagen – die Hunde hatten viel zu tun. Wir liefen durch Senf, Rüben und Bio-Mais, sowie Brachen mit hohem, dichtem Bewuchs.

Das bedeutete für meine zwei Mädels stöbern, stöbern und nochmals stöbern. Riley machte extrem viel Wild hoch und beide Hunde waren einfach traumhaft.

 

Das Wetter war heute nicht so prickelnd, viel Nebel und sehr feucht – wir waren nach dem ersten Trieb schon klatschnass. Umso glücklicher waren alle, dass mittags die Sonne doch noch rauskam und wir bei traumhaften Bedingungen weitermachen konnten.

Als wir zwei kleinere Wäldchen umstellten und die Hunde reinschickten, strich ein Hahn über mich hinweg und ich konnte einen guten Schuss anbringen. Mein erstes Stück Niederwild war getroffen und ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Peaches hat meinen Hahn gleich apportiert und direkt danach konnten wir noch einen in einer Nachsuche finden.

Am Ende des Tages lagen zwei Hasen, zwölf Hahne und ein Eichehäher auf der Strecke.

 

Es war der Tag der Jungjäger, denn nicht nur ich wurde bei der Streckenlegung zum Flugwildjäger geschlagen, sondern auch zwei weitere Neulinge.

 

Aufgrund der grandiosen Arbeit der Hunde – Peaches und Riley haben mehr als die Hälfte der Strecke in diesem anspruchsvollen Gelände apportiert – wurden Julian und ich beim Schüsseltrieb auch gleich zu der nächsten Jagd eingeladen und haben natürlich dankend angenommen.

 

Ich habe selten eine so gut organisierte Jagd mit disziplinierten Schützen und guten Hunden gesehen – es war uns eine große Freude dabei zu sein!  

 

Ein kräftiges Waidmannsheil, wir freuen uns auf die Wiederholung im Dezember!


17./18.10.

Am Mittwoch ging es nach dem Büro los Richtung Tschechien. Die erste Bewegungsjagd auf Schalenwild, auf der ich dabei war und deswegen beschloss ich auch nicht als Schütze, sondern lediglich als Standbegleitung mit Julian mitzufahren. So konnte ich mir alles genau anschauen und viel lernen.

 

Vier Stunden Fahrt habe ich großteils verschlafen, nichtsdestotrotz ging es nach der Ankunft sofort ins Bett, um am nächsten Tag gut ausgeschlafen und fit zu sein. Nach der Begrüßung wurden wir auch schon auf die Stände gebracht und es hieß warten, sich in Geduld üben und alles genau im Auge behalten.

 

Leider hatte Julian am ersten Tag etwas Pech und konnte keinen Schuss abgeben. Wild sahen wir allerdings genug und ich konnte mich darin üben, dieses auch in Bewegung anzusprechen – gar nicht so einfach, aber Übung macht den Meister und ich habe mich nicht schlecht geschlagen.

 

Das Wetter war uns gnädig und so trafen wir doch mit guter Laune wieder mit der Gesellschaft zusammen.

Freitag ging es noch früher los, wir wurden im Wald aufgestellt und wieder gab es im ersten Trieb für Julian kein passendes Stück. Der Stand im zweiten Trieb sah vielversprechend aus und nach einer Weile zog auch eine Bache mit Überläufern und Frischlingen an uns vorbei. Julian konnte einem Überläufer einen perfekten Schuss antragen und nun hieß es auch für ihn Waidmannsheil.

 

Der letzte Trieb an diesem Tag war dann eher mehr schlecht als recht – es wurde einfach die Gegenseite von Trieb Nummer eins durchgegangen, hier war natürlich kein einziges Stück Wild mehr und wir machten uns mit gemischten Gefühlen auf den Weg zum Sammelplatz.

 

Mein Fazit nach meinem ersten Riegler: Ich kann dieser Art der Jagd definitiv etwas abgewinnen, es ist spannend und etwas ganz anderes als ein Ansitz. Leider war die Organisation an diesen beiden Tagen eher durchwachsen, sodass wir beschlossen haben nicht mehr in dieses Revier zu fahren. Ich denke aber, dass ich nach viel Trainieren auf dem Schießplatz in Zukunft sicher einmal als Schütze dabei sein werde.

 

Ich habe die Tage mit "meinen Burschen" und vor Allem mit Julian natürlich dennoch sehr genossen, es kann nicht immer alles rund laufen und wir hatten eine Menge Spaß!

 


12.10.

Die Niederwildsaison ist für uns eröffnet!

Samstag ging es mit Riley und Peaches ins Burgenland und die Hunde hatten gut zu tun!

 

Insgesamt wurden 3 Windschutzgürtel und 6 Maisfelder bejagt. Ich wechselte die Mädels beim Stöbern ab, sodass sie nicht zu viel Energie verschwendeten. 

 

Am Anfang waren beide Damen zu motiviert und sind dem ein oder anderen Hasen hinterher, ich hatte gut zu tun, sie kurz und auf der Pfeife zu halten. Es sei ihnen verziehen, sie haben grandiose Arbeit geleistet. Vor Allem auf Riley bin ich wahnsinnig stolz, die wie ein kleine Göttin gestöbert und viel Wild hochgemacht hat. 

 

Peaches setze ich heuer nur sehr selektiv ein, sie läuft ihre achte Saison und soll nun "nur" mehr ein Back Up für Riley sein, die diesen Herbst/Winter voll eingesetzt wird und Erfahrung sammeln soll. Die Schwarze konnte heute auch zwei Hahne apportieren und hat sehr sauber gearbeitet. 

 

Am Ende des Tages lagen 5 Hasen (von Vorstehhunden abgefangen...), 34 Fasane, eine Elster und ein Schnepf auf der Strecke. 

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns, nun jedes Wochenende bis zum Jahreswechsel im Einsatz zu sein! 

 

Waidmannsheil


06.09.

Wir waren zum ersten Entenstrich eingeladen. Nach einer längeren Pause auf Enten im Revier in Niederösterreich freuten wir uns natürlich sehr und machten uns trotz etwas beruflichem Stress auf den Weg, um sieben Schützen zu unterstützen. 

Peaches und Riley durften mit raus und wurden unter den Stauden abgelegt. Die Alte war wie immer sehr aufmerksam und hat den Teich keine Sekunde aus den Augen gelassen, Riley ist hier wie gewohnt extrem entspannt, rollt sich ein und döst vor sich hin, bis sich etwas tut. 

 

Anflug hatten wir heute keinen und so verbrachten wir einen schönen Abend in netter Gesellschaft ohne Strecke. Es hat mich sehr gefreut, dabei sein zu können und bekannte Gesichter wieder zu treffen. 

 

Nächstes Mal nehme ich auch die Flinte mit und dann haben wir vielleicht mehr Glück. 

 

Vielen Dank für die Einladung, wir sind immer sehr gerne in diesem wunderbaren Revier dabei!


05.09.

Die Niederwildsaison hat für uns bereits begonnen!

Sehr spontan wurden wir für heute Morgen zur Wachteljagd in ein neues Revier eingeladen. Ich war ohne Flinte unterwegs, das Hundeführen UND eine Wachtel zu treffen, erscheint mir momentan noch etwas unrealistisch – deswegen konzentriere ich mich auf das, was ich kann.

 

Das Wetter war perfekt – ein wunderbarer herbstlicher Morgen, angenehme Temperaturen und ein traumhaftes Revier. Marie und Riley durften mit raus. Drei Schützen, drei Hunde und los ging es. Sechs kleine Triebe wurden gemacht und die Hunde waren einfach unbeschreiblich. Marie stöberte sehr brav und sauber vor der Linie und Riley lief ordentlich am Fuß – ab und zu durfte auch sie ein wenig stöbern und zeigte hier eine wunderschöne Quersuche.

Wurde geschossen, waren die Mädels steady und haben ausdauernd nach den gefallenen Wachteln gesucht. Marie hat eindeutig mehr Erfahrung als Riley und hatte öfter und schneller Erfolg. Tja, bei solch kleinen Vögeln ist Schnelligkeit nicht alles, aber das wird Riley noch lernen – es war immerhin ihre erste Wachteljagd. Einweisen hat sich Madame aber super lassen und konnte so 2 Blinds picken.

Nach knapp 1,5 Stunden war es auch schon wieder dabei und wieder ganz spontan wurde noch eine kleine Entenjagd am Teich angehängt. Jetzt durfte Peaches raus und konnte die zwei geschossenen Enten souverän aus dem Wasser apportieren.

 

So kam eine Strecke von zwei Enten, zwei Tauben und 18 Wachteln zusammen. 

 

Es war ein ganz wunderbarer Morgen in sehr netter Gesellschaft – wir bedanken uns recht herzlich für die Einladung und freuen uns, wenn wir wiederkommen dürfen!


24.08.

Nach dem negativen Ultraschall am Morgen war ich natürlich geknickt und Julian hatte große Mühe, mich wieder aufzumuntern. 

Also schnappten wir gleich mal die Hunde und fuhren ans Wasser, wo die Bande richtig Spaß hatte und nach Herzenslust toben konnte. 

Am Nachmittag machten wir uns nochmal auf den Weg ins Revier, diesmal aber mit Disziplin und trainierten ein wenig. 

 

Die Hunde haben in der Pause nichts verlernt und haben alle gute Leistungen gezeigt. 

 

Zu Hause schnell gefüttert und die Gewehre geschnappt, schon waren wir wieder unterwegs, um uns auf Muffelwild rauszusetzen. 

 

Wir mussten uns eine Zeit lang gedulden, bis plötzlich gut 40 Tiere aus dem Wald daher rannten und die Fütterung unsicher machten. 

 

Ein tolles Erlebnis, Muffelwild so nah zu erleben! Schuss konnten wir keinen anbringen, es war ein kleines Durcheinander und nie stand ein passendes Stück lange genug allein und breit. Der Abend hat sich trotzdem gelohnt und ich freue mich schon, wenn wir das nächste Mal sitzen werden. 

Der morgendliche Ansitz am Sonntag fiel leider wortwörtlich ins Wasser - es hat geregnet ohne Ende, das Gewitter in der Nacht war nicht von schlechten Eltern. 

 

Aber so haben wir eben mal ausgeschlafen :-) 


15.08.

Schon Mittwochabend wurden die Vorbereitungen getroffen - der Schirm, unser Versteck für die Krähenjagd am Donnerstag, wurde aufgebaut und eingerichtet. 

Donnerstag mitten in der Nacht um 03:00 hieß es Tagwache.. Ich hab' letztes Mal schon erwähnt, dass ich kein Morgenmensch bin und umso schwerer fiel es mir heute. Aber wer Jagderfolg haben will, muss eben auch früh raus. 

Die Gewehre und Peaches geschnappt, noch einen Jagdkollegen eingesammelt und schon waren wir kurz vor 04:00 im Revier, um das Lockbild aufzubauen. 

Dann hieß es warten, leise sein und die Kälte ignorieren. Peaches schlief noch eine Runde und ja, auch mir fielen die Augen ab und an zu. 

Wir konnten einige Krähen rufen hören und wenige in der Ferne streichen sehen, einen Schuss konnte aber niemand von uns anbringen und so packten wir ohne Waidmannsheil wieder unsere Sachen und konnten unser Frühstück genießen. 


10.08.

Da Julian über das Wochenende in Tschechien auf einem Bewerb war und ich mit den Hunden ausnahmsweise zu Hause blieb, durfte ich am Abend wieder zu Tom ins Revier nahe der Donau fahren und wir versuchten erneut unser Glück auf den Jahrling.

Die Hunde durften bei der Jagdhütte noch ein wenig herummarschieren und bekamen noch ihr Abendessen, bevor wir aufbaumten.

Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung – das starke Gewitter umschlug uns zwar, doch der Wind war nicht „ohne“ und so war uns heute kein Anblick gegönnt. Bis auf eine Menge Enten entdeckten wir heute nichts und beschlossen auch ob des Windes recht früh wieder  aufzubrechen.

Vielen Dank für die Einladung, Tom. Ich freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Ansitz – am Feld haben wir bestimmt mehr Glück!


08.08.

Neuer Tag, neues Glück, gleicher Sitz..

Wieder in Begleitung von Tom bezog ich den Bodensitz im Schlag und wir hofften, den alten Bock wieder zu entdecken. Julian saß mit einem Jagdgast auf einen Überläufer und wir blieben wie immer per Whatsapp in Kontakt.

Wieder einmal hatte ich mehr als nur Pech, denn kurz nachdem wir uns eingerichtet hatten, kam ein Waldarbeiter mit Traktor, um Holz aufzuladen. In weiter Ferne konnten wir ein paar Gaisen und auch einen gut veranlagten, jungen Bock beobachten, doch näher kamen die Stücke aufgrund des Kraches nicht und auch die zwei Abschussböcke traten heute nicht aus.

Sowas ist natürlich sehr ärgerlich und meine Laune war dahin.

Wir baumten noch in der Dämmerung ab, da Max mehr Glück hatte und wir seinen Schuss hören konnten.

 

Alles eingepackt und wieder im Auto, fuhren wir in den Wald, um bei der Nachsuche helfen zu können, falls nötig. Ike fand den Keiler aber schnell, eine Flucht von 30 Metern und dann lag das Stück auch schon. Waidmannsheil!

Den letzte Bissen übergeben, Erlegerfotos gemacht und auf ging es zum Aufbrechraum, wo die Männer schnell fertig waren.

 

Ja, heute war meine Laune alles andere als gut – keinen Anblick zu haben oder eben keinen Schuss anbringen zu können ist das eine. Doch durch massive Beunruhigung nicht einmal abschalten zu können ist etwas ganz anderes und so blieb leider auch die Entspannung komplett auf der Strecke. 

Wenigstens hat mich der Sonnenuntergang nicht im Stich gelassen...


06.08.

Wie war das mit dem frühen Vogel? Also, ich werde in diesem Leben kein Morgenmensch mehr. Zwar ist meine Laune mittlerweile erträglich geworden, aber so richtig Gefallen finde ich nicht daran, wenn der Wecker mich um 04:00 aus den Träumen reißt. Aber was tut man nicht alles, wenn man dieses eine Stück erlegen will. 

Schon beim Beziehen unseres Sitzes konnten wir Rotwild entdecken, ein paar Tiere mit Kälbern hatten uns allerdings schnell bemerkt und haben das Weite gesucht. 

Es war wohl auch dem Rehwild zu früh, denn wir warteten einige Zeit, bis wir über den Schlag verteilt vier Gaisen erblickten. Die Böcke konnten nicht weit sein - aber so kann man sich irren, denn heute bekamen wir keinen der Beiden vor die Büchse. Also begnügten wir uns mit dem Anblick der Gaisen und zweier Sauen und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang, bis es Zeit wurde, wieder nach Hause aufzubrechen und rechtzeitig ins Büro zu fahren. Die Brunft hat einen ganz eigenen Flair und ja, das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt, auch wenn die Böcke heute wohl etwas länger geschlafen haben...


05.08.

Ich war so motiviert, dass ich es heute Abend gleich nochmal versuchen wollte. Julian musste zu einer Sitzung, also begleitete mich netter Weise Tom - im Fall des Falles ist ein Bergen aus dem Schlag zu zweit definitiv einfacher und außerdem sehen vier Augen mehr als zwei. Auch Peaches durfte wieder mit, falls eine Nachsuche nötig wäre. 

Wir bezogen kurz vor 18:00 den Bodensitz und es tat sich erstmal gar nichts. Nicht ein Stück war zu sehen, doch es war sehr warm und wir blieben geduldig und genossen das tolle Wetter. 

Ein kurzer Regenguss sorgte für Abkühlung und auch der Wind wurde angenehmer. So traten bald die ersten Gaisen aus und auch die beiden Böcke konnten wir in weiter Ferne entdecken. 

Tom gab alles beim Blatten und schaffte es tatsächlich, den alten Bock von über 400 Meter durch den Graben im Schlag zu uns rüber zu locken. Dann war es still, sehr still. Tom fiepte und wir hörten es brechen, doch bekamen den Bock nicht mehr zu Gesicht. Also Peaches abgelegt, raus aus dem Sitz und den Bock angehen, da wir eine ungefähre Idee hatten, wo er stehen würde. 

Doch er stand nicht mehr, er hatte sich bereits niedergetan und das Licht wurde auch immer schlechter, wir hatten keine Chance mehr. 

Sehr schade, wenn man den gesamten Verlauf des Abends betrachtet, hätte es ein grandioser Erfolg werden können, doch leider tat uns der Alte nicht Gefallen, die letzten 20-30 Meter weiter auf uns zu zu kommen und so entschieden wir, wieder heimwärts zu fahren. 

Es war auch ohne ein Waidmannsheil ein wahnsinnig aufregender Abend und die Gesellschaft natürlich auch super. Vielen Dank, dass Du mich begleitet hast - auf den nächsten gemeinsamen Ansitz!


04.08.

Wir haben die ersten Tage nachdem Riley gedeckt wurde ruhig angehen lassen und erst heute das erste Mal wieder rausgegangen - dafür aber gleich zweimal. 

Um 04:00 war Tagwache und wir machten uns fertig, um rechtzeitig im Revier zu sein. Kurz vor 05:30 baumten wir auf und warteten auf Rotwild. Julian wollte einen Spießer erlegen. Die kalte Pizza vom Vortag war ein willkommenes Frühstück und ich muss gestehen... ich bin absolut nicht der Morgenmensch und so schlief ich nach dem Essen für eine Stunde am Hochstand weiter, während Julian geduldig die Umgebung beobachtete. Bis auf eine alte Geiß bekamen wir nichts zu sehen und beschlossen, kurz vor 08:00 wieder nach Hause zu fahren, um wirklich ausgiebig zu frühstücken und die Hunde zu versorgen. 

Den Tag verbrachten wir - wie so oft - am Schießplatz und genossen das wunderbare Wetter bei einer kleinen Revierrunde mit den Hunden, bevor es am Abend auf unseren neuen Bodensitz im Schlag ging. 

 

Peaches durfte uns begleiten und wir machte es uns um 18:30 gemütlich und richteten alles ein. Wie immer im Schlag wurden wir nicht enttäuscht und hatten einen grandiosen Anblick... Ein Tier mit Kalb, eine Geiß mit zwei starken Kitzen, eine Bache mit zwei Streifenhörnchen, zwei Schmalgeißen, eine Geiß, ein Spießbock und ein alter Bock - wir konnten uns zu Beginn wieder nicht entscheiden, was wir im Auge behalten, doch als die Böcke sich eine kurze Verfolgungsjagd lieferten, lag unser Augenmerk natürlich schnell am Rehwild. Der alte Bock versuchte den jungen zu vertreiben, trieb dann eine Schmalgeiß vor sich her und ließ sich schließlich am Gegenhang nieder. Der Spießer hatte Erfolg bei der Geiß und wir konnten das Liebespaar eine ganze Weile beobachten.

Auf den Fieper reagierte natürlich keiner der beiden Böcke - war der eine schwer beschäftigt und der andere schwer außer Atem - und so beschlossen wir, langsam an den alten Bock heranzupirschen und von einer passenden Auflage direkt aus dem Schlag zu schießen - knapp 300m waren doch etwas weit für mich und die 222. 

Das Wichtigste eingepackt, Peaches im Sitz abgelegt und losgepirscht. Der Bock stand auf und trat wieder aus, zog einen Weg entlang nach rechts. Wir fanden einen passenden Stock und ich richtete mich schnell ein. Leider war der Bock trotz seines gemütlichen Tempos schneller und verschwand im hohen Bewuchs, wo er sich wieder niedertat.

Ironischerweise zog der Bursche genau gegenüber unseres Sitzes und wenn wir ein paar Minuten länger gewartet hätten, hätte ich einen sicheren Schuss anbringen können, ohne im Dreck  zu liegen und mit der Büchse über Stock und Stein zu marschieren. Aber das ist die Jagd, das ist das Spannende und das macht es aus - man muss sich seine Stücke verdienen und natürlich wäre ein Erfolg an diesem Abend nicht zu toppen gewesen, doch man darf nicht gierig werden und muss geduldig bleiben - heute hat eben der alte Herr "gewonnen". So pirschten wir zurück zum Sitz und genossen noch gut eine Stunde die Abendstimmung und den Anblick der anderen Stücke. 

Ich könnte jeden Tag draußen sitzen und beobachten, ansprechen und genießen - leider müssen wir auch unserer Arbeit nachgehen und uns die Zeit einteilen. 

An diesem Bock bleibe ich aber auf jeden Fall dran und freue mich schon jetzt auf weitere wunderbare Abende während der Brunftzeit. 


21.07.

Den Sonntag verbrachten die Burschen schon seit dem Vormittag auf dem Schießplatz – ja, warum ich es erwähne, weiß ich selbst nicht, es ist sowieso klar, wohin es ging…

Ich musste kurzfristig umplanen und zuerst ging es mit Mumble nach Hollabrunn in die Tierklinik zum Blut spenden für einen Rüden, der um sein Leben kämpft.

Nachdem die gute Tat vollbracht war und Claudia und ich wieder Hunde getauscht hatten, war die Sehnsucht doch schon groß und ich beschloss kurzerhand, zu Julian und dem Rest der Truppe nach Wiener Neustadt zu fahren, anstatt gleich in Richtung Revier. Also noch Spaß am Schießplatz gehabt, anschließend Kaffee und Eis beim Stammwirten und schon ging es wieder raus auf unsere Lieblingsplätze.

Tom begleitete uns diesmal und nachdem ich mit Peaches an der Deponie abgesetzt wurde, fuhren die Männer in den Schlag auf unseren neuen Bodensitz.

Peaches und ich richteten uns schnell ein und machten es uns gemütlich. Es war ruhig, sehr ruhig… bis leider ein paar Motorradfahrer die grandiose Idee hatten, auf der Bundesstraße, die durch das Revier führt, ordentlich Gas zu geben und keine 200 Meter von unserem Sitz extreme Unruhe zu schaffen.

Umso mehr freute ich mich über den Anblick eines einzelnen, sehr kräftigen Frischlings, den der Krawall nicht störte. Er marschierte auf die Wiese und schnabulierte genüsslich vor sich hin. Eineinhalb Stunden durfte ich ihn beobachten, während Peaches entspannt vor sich hindöste.

Julian und Tom hatten dafür sehr tollen Anblick – Schalenwild ohne Ende leisteten ihnen Gesellschaft und auch den Beginn der Brunft in Form zweier rivalisierender Böcke durften sie beobachten. Ein Schauspiel, das das Herz höherschlagen lässt und den Gedanken an einen Abschuss komplett in den Hintergrund drängt.

Es blieben heute also alle Finger gerade und wir ließen den Abend bei gegenseitigen Erzählungen der Anblicke ausklingen.

Es war wieder ein so unfassbar schönes Wochenende und ich freue mich jeden Tag, wenn das nächste näher rückt und uns wieder viel Zeit in der Natur verbringen lässt…


20.07.

Das gemeinsame Wochenende hat für uns diesmal ein bisschen später begonnen, da Julian Samstag noch fleißig gearbeitet hat. Die Hunde und ich haben den Tag zum Faulenzen genutzt und sind erst am Nachmittag losgefahren.

Diesmal ging es nicht ins „eigene“ Revier, denn Julian und ich hatten beide eine Jagdeinladung und so trafen wir uns zu viert bei der Jagdhütte in einem wunderschönen Revier nahe der Donau. Die Hunde konnten noch ein wenig herumflitzen und bekamen ihr Abendessen, bevor wir getrennt losfuhren und unsere Hochstände bezogen.

Julian saß an einem Feld und hoffte, den abnormen Bock, der in dieser Ecke bestätigt wurde, schießen zu können. Ich wurde von Tom in den Wald mitgenommen, wo wir auf Anblick hofften – ein Jahrling, Knopfbock oder auch ein Keiler wäre für mich frei gewesen.

Ein anderes Revier bringt auch anderen Anblick und ich freute mich sehr, ein paar Enten mit ihren Sprösslingen direkt vor uns im Gewässer beobachten zu können. Ein Marder versuchte sein Glück und zog hier eindeutig den Kürzeren gegen Mama Ente – sowas hautnah mitzuerleben, war schon ein Highlight und wir genossen den Anblick sehr. Natürlich hätte auch der Marder geschossen werden können, doch dieser war nicht lange zu sehen und so blieb der Finger gerade. Lediglich zwei Schüsse konnten wir in der Ferne hören.

Schalenwild bekam ich heute nicht vor die Büchse und wir baumten um 21:30 wieder ab, um zur Jagdhütte zurück zu fahren.

Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, denn Julian und Flo waren bereits am Aufbrechen des Abnormen – ein Wahnsinnsbock. Julian hatte also mehr Glück als ich und die Freude über dieses Stück war ihm ins Gesicht geschrieben.

Bei gemütlichem Zusammensitzen durften Tom und ich an dem Erlebnis teilhaben, als wir dem Jagderlebnis von Julian lauschten. Natürlich ist die Freude über die Trophäe groß, doch das Wildbret wird nicht außer Acht gelassen und wird – wie alles bei uns – selbstverständlich verarbeitet.

Es war ein wahnsinnig toller Abend in allerbester Gesellschaft. Vielen Dank an Tom für die Einladung, ich freue mich schon auf’s nächste Mal!

Meinem Schatz kann ich nur nochmal ein kräftiges Waidmannsheil aussprechen, ich freue mich sehr für Dich und bin sehr dankbar, dass wir solch tolle Erlebnisse ohne jeglichen Neid teilen können.

 


14.07.

Am Samstag nach dem Training ging es direkt in die Firma, um einen neuen Bodensitz für den Schlag zu bauen. 

Da der Regen uns einen Strich durch die Rechnung machte, entschieden wir den Sitz nur aufzustellen und den Ansitz zu verschieben. 

Den Sonntag verbrachten wir mit Spaziergängen mit den Hunden und - wie so oft - auf dem Schießplatz. Das Wetter war besser, es blieb trocken und so machten wir uns am Abend auf den Weg ins Revier. 

Schon als wir zu unserem neuen Sitz marschierten, hatten wir Rotwild im Anblick. Schnell war alles eingerichtet und wir kamen mit dem Schauen gar nicht nach. 

Spießer, Böcke, Kahlwild und eine Geiß mit zwei Kitzen bescherten uns einen unvergesslichen Anblick und wunderbaren Abend. 

Obwohl kein passendes Stück dabei war, war die Stimmung einfach der Hammer und wir hätten das Wochenende nicht besser ausklingen lassen können. 

Die Kälte und der Wind ließen uns diesmal nicht ganz so lange ausharren und nach 2,5 Stunden beschlossen wir, wieder nach Hause zu fahren. 

Wieder einmal liegt ein wunderbares Wochenende hinter uns, die Hunde genießen es sehr so viel unterwegs zu sein und auch ich finde diese Tage immer wieder einfach nur fantastisch...


06.07.

Heute versuchten Julian und ich getrennt unser Glück und bezogen verschiedene Hochstände. 

Peaches begleitete mich und wir blieben mit Herrli per Wahtsapp in Kontakt. 

Ich hoffte, einen alten Bock oder aber einen Fuchs erlegen zu können. 

Tja, ein junger Bock trat kurz nach dem Aufbaumen aus und ich konnte ihn eine gute halbe Stunde beobachten. Als zwei starke Bachen mit ihren sieben Frischlingen kamen, sprang er ab und ich hatte die Rotte auch eine Zeit lang direkt vor der Nase. 

Mit dem Gucker wurde immer wieder der Waldrand kontrolliert, ob denn der Fuchs auftauchen würde. Dabei entdeckte ich ein Kalb, welches von der Mutter abgelegt wurde und auf ihre Rückkehr wartete. 

Weder der alte Bock noch der Fuchs machten mir den Gefallen und so war die Waffe schnell auf die Seite gelegt und ich genoss den Anblick in der Abenddämmerung. Auch Julian hatte heute "nur" Anblick und so fuhren wir ohne Waidmannsheil nach Hause. 

Es war wieder ein wunderbarer Abend in der Natur mit ihrer Stille, die einen absolut entspannen lässt. 


30.06.

Auch heute zog es uns Revier - nach dem Kontrollieren der Karten der Wildkameras war Julian nicht mehr zu halten und es ging los.

Eigentlich wollte ich heute das erste Mal alleine los, um mich auf einen Fuchs hinauszusetzen, doch der Bock auf der Kamera und Julian's Euphorie ließen mir keine Wahl, als ihn zu begleiten. Die 222er kam mit, falls ein Fuchs auftauchen würde, könne ich ihn schießen - im Nachhinein denke ich, ich hätte den Finger gerade gelassen, denn so einen Bock darf man sich nicht entgehen lassen. 

 

Zu Beginn mussten wir uns gleich über zwei jungen Burschen mit ihren Motocross-Maschinen ärgern, die (verbotenerweise...) durch den Wald bretterten. Leute ehrlich.. nehmt ein wenig Rücksicht und haltet euch vor Allem an Vorschriften. Eine Forststraße ist nicht für gelangweilte Jugendliche mit blöden Ideen und zu gutem Taschengeld da.

 

Naja jedenfalls saßen wir also schlussendlich doch gut gelaunt in der Kanzel, warteten und schauten immer wieder durch die Gucker, scherzten und genossen den wunderbaren Sommerabend. 

Wieder einmal bekam Julian meinen Ellbogen in die Seite, als ich den Bock entdeckte, auf den wir warteten. Um 20:00 ist es taghell und ein Ansprechen absolut kein Problem. Ich schnappte mir den Gucker, um noch bessere Sicht zu haben und der Bock lag auch schon im Feuer. Waidmannsheil!

Alles zusammenpacken, abbaumen und direkt zum Bock, um einen ersten Blick auf ihn zu werfen, bevor wir das Auto holten. Verladen und ab zum Aufbrechen - mein Keilerchen bekam Gesellschaft. Wieder gab es Arbeitsteilung und wir waren noch früher fertig als zwei tage zuvor. 

Und da es eben noch recht früh und das Licht ausgezeichnet war, beschlossen wir unser Glück an einer anderen Stelle nun eben doch noch auf einen Fuchs zu versuchen. 

Statt dem Fuchs kam Hochwild und wir hatten traumhaften Anblick. Die Sauen lösten die Tiere und das Kalb ab und wir blieben sitzen, bis es dunkel war, bevor wir uns losreißen konnten. 

 

Was soll ich sagen - ein Wochenende ganz nach unserem Geschmack. Ich freue mich auf den Grillabend in bester Gesellschaft und kann künftige Ansitze nicht erwarten. 

 

Waidmannsheil, mein Schatz und danke für dieses tolle Wochenende!


28.06.

Nach den turbulenten Wochen hatte ich wieder einmal das Bedürfnis, am Abend rauszugehen. Gesagt, getan - wir packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg ins Revier. 

Als wir am Hochstand ankamen, erblickten wir eine Bache, die bereits auf der Kirrung stand. Aufgebaumt, alles eingerichtet und warten.

Heute dauerte es nicht lange und die uns bereits bekannte Rotte leistete uns Gesellschaft. Das Licht war perfekt und wir konnten die Tiere genau ansprechen.

Eine starke Bache, zwei Überläuferbachen und drei Überläuferkeiler. Wir entschieden uns, den schwächsten der drei Überläuferkeiler zu schießen und ich richtete mich nochmal genau ein, der junge Bursche stand breit und alleine. 

Ich war so konzentriert, dass ich - glaube ich - nicht einmal atmete und ließ den Schuss kommen... getroffen und das noch dazu ziemlich gut - ich war erleichtert und jetzt kam auch das Adrenalin. Julian freute sich ungemein für mich und wir warteten ein paar Minuten ab, bevor zusammenpackten und zum Anschuss gingen. 

Schweiß, viel Schweiß, hinein in Sträucher und Geäst.. und nach 20 Metern lag er da vor mir. Ich habe mein erstes Stück Schalenwild erlegt. Freude, Erleichterung, Erfurcht und Dankbarkeit - ich war einfach überwältigt.

Schnell geborgen und der letzte Bissen durfte natürlich nicht fehlen, bekam ich meinen Bruch überreicht und wir konnten noch ein paar schöne Bilder als Erinnerung machen. Auf den Pick Up verfrachtet ging es direkt zum Aufbrechen in die Kühlkammer. 

Ich schaute zu, versuchte mir alles zu merken und Julian erklärte mir jeden einzelnen Schritt ganz genau - immerhin will ich meine Stücke bald selbst aufbrechen können. Das Aus- und Abspritzen des Wildkörpers mit Wasser übernahm dann auch schon ich, der Boden der Aufbrechkammer und die Ladefläche vom Auto kamen auch noch dran und wir waren auch schon fertig mit allen Dingen, die so anstehen, nachdem ein Stück erlegt wurde.

 

Es war diesmal zwar ein kurzer, aber unfassbar schöner und vor Allem unvergesslicher Abend. 

Zu Hause warteten die natürlich die Eltern, um mir zum ersten Stück ein kräftiges Waidmannsheil zu wünschen und nach einer flotten Dusche, ging es zum Wirten, um ein Gläschen auf den Keiler zu trinken.

 

Ich bin unheimlich glücklich, mein erstes Stück mit diesem einen besonderen Menschen in meinem Leben erlegt haben zu können - solche Erlebnisse schweißen zusammen und die Leidenschaft verbindet. 

Vielen Dank, mein Schatz - Worte reichen gar nicht mehr aus, um zu beschreiben, wie wunderbar es mit Dir ist. 


19.05.

Es war wieder einmal Zeit - leider kommen wir trotz der Nähe zum Revier viel zu selten dazu, uns rauszusetzen... 

Also nach dem Grand Prix im Compak Shooting in Leobersdorf schnell nach Hause, eine Runde mit den Hunden und ab auf den Hochstand. 

Das Wetter war herrlich und wir hatten tollen Anblick - der junge Bock machte uns wieder die Ehre und auch zwei hochbeschlagene Gaisen konnten wir eine ganze Zeit lang beobachten. 

Auf einen passenden Bock warteten wir heute vergebens, hatten aber trotzdem wieder einen wunderbaren Abend und viel Spaß in trauter Zweisamkeit. 

Es war wieder einmal der perfekte Abschluss für ein grandioses Wochenende und ich genieße jede Sekunde. Danke, Schatz!!


01.05.

Der erste Mai - ein ganz wichtiger Tag für so ziemlich jeden Jäger. In Niederösterreich sind ab diesem Tag die Schmalspießer und Schmaltiere zum Abschuss frei. 

Natürlich hieß es auch für uns raus und das gleich zweimal. Der Wecker um 4.30 hat erstmal nicht zu meiner Begeisterung beigetragen, nach einem Kaffee und in der Jagdkluft war die Müdigkeit aber schnell verflogen und wir machten uns auf den Weg. 

Mehrere Rotten Sauen mit bis zu 18 Frischlingen und ein Fasan bescherten uns einen tollen Morgen, wir beobachteten und genossen die Stille der Natur auch ohne den Anblick von Rotwild. 

Den Tag verbrachten wir wieder am Schießstand, während Julian wieder bei einem Bewerb mitschoss, durften die Hunde natürlich abwechselnd raus und das Wetter genießen. 

Am Abend waren wir wieder pünktlich am Hochstand und wieder kamen die Bachen mit den Frischlingen. Jetzt war auch ein Überläuferkeiler dabei. Diesen und auch den Fuchs, der kurze Zeit vorher kam, entschieden wir uns nicht zu schießen, da wir auf Rotwild warteten. 

Die Rotte zog weiter zur nächsten Kirrung, wo Julian's Vater saß und ebenfalls wartete. 

Rotwild bekamen wir alle nicht zu sehen, doch leider fassten sich zwei große Bachen vor Werner's Hochstand einen Frischling und machten kurzen Prozess. Wir packten zusammen und fuhren hinüber, wo Werner und Ike den bereits verendeten Frischling nach einer kurzen Suche auch schon gefunden hatten. 

So endete der Abend für uns nicht wirklich schön und es blieb uns nur die Mitnahme von der kleinen Bache, die augenscheinlich gesund und gut genährt war. Gerade Frischlinge und Bachen werden in diesem Revier in Ruhe gelassen und nicht geschossen, umso trauriger war der Anblick der kleinen Sau...

 

Ja, auch das ist die Jagd... neben Hege und Pflege, Revierrunden und einfach nur warten, beobachten und genießen gehören auch solche Dinge zu unseren Aufgaben. Der Abschuss eines Tieres nimmt einen so geringen Prozentsatz ein, was viele Menschen leider nicht verstehen wollen oder können. 

Ich hoffe, dass wir den nächsten Ansitz wieder voll genießen können und die Bachen bei diesem Frischling eine unfassbar traurige Ausnahme gemacht haben. 


28.04.

Nach einem tollen Wochenende mit Workingtest für mich und einem Schießwettbewerb für Julian, ließen wir den Sonntag mit einem Ansitz ausklingen. 

Sehr schnell hatten wir Anblick.. Ein riesige Bache mit fünf Frischlingen und drei Überläufern kam auf die Lichtung, das Licht war perfekt und ich war sicher: heute komme ich zum Schuss. 

Ich richtete mich ein und wir warteten, konnten zwei der Überläufer als passend ansprechen. Als hätten sie es gewusst, standen sie entweder ständig spitz zu uns oder aber hintereinander. Julian entdeckte einen Fuchs - den zu schießen war wichtiger, als eine der Sauen.. also Gewehr gewechselt und die 222 schnell eingerichtet. Der Fuchs war weg, ich wartete und hoffte.. 

180 Grad gegenüberliegend auf der Wiese ließen sich die nächsten Schweine blicken - es war die große, uns schon bekannte Rotte. Also richtete sich auch Julian ein, wir saßen Rücken an Rücken und harrten der Dinge.

Der Fuchs kam nicht wieder und das Licht war mittlerweile so schlecht, dass die einzelnen Stücke der großen Rotte nicht mehr angesprochen werden konnten. 

So ein Schei** und wirklich schade, dass wieder keiner von uns Beiden einen Schuss anbringen konnte. Aber das ist die Jagd und wir gingen doch zufrieden und vor allem entspannt nach Hause.


22.04.

Unser langes Wochenende war der absolute Hit! Viel - sehr viel - gutes Essen, tolle Hunderunden mit Schwimmeinheiten, Schießstand und zum Abschluss gab es Montag Abend noch einen Ansitz. Das Wetter war, gut, etwas bewölkt und windig, nicht zu warm. 

Heute warteten wir etwas länger und hatten nach rund zwei Stunden tollen Anblick. Eine Schmalgais und eine führende zogen zur Kirrung auf der Wiese. 

Alles eingerichtet, Plätze getauscht und jetzt saß ich da und wartete, bis die Schmale gut stand... es kam mir wie eine Ewigkeit vor, mal hatte ich genau den Steher der Kirrung und mal die führende Gais vor oder hinter "meiner". Um einen sicheren Schuss anzubringen, stand sie nie lange genug allein und breit da, also blieb der Finger gerade - wenn uns Franz im Kurs eines eingetrichtert hat, dann war es: nicht schießen, bevor man nicht ganz sicher ist. Es hätte heute zwar gepasst, nur leider hat mir die Gais selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht. 

Wir blieben, nachdem die Rehe wieder in den Wald zogen, noch weiter sitzen und hofften auf die große Rotte Sauen vom letzten Mal. Wir wurden nicht enttäuscht und es wimmelte nur so.. das Licht wurde ob der Wolken immer schlechter, es war ein Gewusel und nie stand ein Überläufer alleine, um schießen zu können. Also blieb auch jetzt der Finger gerade und wir packten nach einer Weile langsam zusammen. 

Ich war schon ein wenig geknickt, dass ich keinen Schuss anbringen konnte, aber es war sicher die richtige Entscheidung, mir hier keinen Stress zu machen und eventuell einen schlechten Treffer zu riskieren. 

 

Wenn nur jedes Wochenende so sein könnte, das wäre doch echt perfekt!

Danke Schatz für diese tollen gemeinsamen Tage...


16.04.

Kaum sind die Schnepfenstriche vorbei, sind auch schon die Jahrlingsböcke und Schmalgaisen frei. Also ging es gleich raus ins Revier - für alle Fälle durfte Peaches mitkommen und im Auto warten. 

Wir hatten auch recht schnell Anblick.. ein sehr gut veranlagter Jahrling äste am Gegenhang, zu gut veranlagt um ihn jetzt zu schießen, also blieben wir noch etwas sitzen und genossen die Stille.

Bevor es nach Hause ging, fuhren wir noch etwas weiter und bezogen einen anderen Hochstand in der Hoffnung auf Sauen. Wir wurden nicht enttäuscht und ziemlich bald hatten wir eine riesige Rotte mit einigen starken Bachen, Überläufern und auch Frischlingen im Anblick. Wir warteten, versuchten einen Überläuferkeiler zu finden, doch waren uns nie ganz sicher, also beobachten wir das Treiben eine Weile, bis die Rotte weiterzog.

Unsere Geduld auf einen starken Keiler zu warten hat sich nicht ganz ausgezahlt - er kam zwar, zog aber sehr schnell über die Wiese und direkt in den Wald. 

Der erste Ansitzabend brachte uns also eine Menge Anblick, aber kein Waidmannsheil. Wir haben Zeit und Geduld, genießen die Abende und die Zeit in der Natur. Es gibt nichts Besseres als den Alltagsstress loszuwerden und die Seele baumeln zu lassen. 

 

Vielen vielen Dank mein Schatz, ich freu mich jedes Mal, wenn wir gemeinsam unserer Leidenschaft nachgehen. 


07.04.

Heute probierte ich es mit einem anderen Stand, in der Hoffnung etwas mehr Glück zu haben. 

Vergebens, nach 35 Minuten warten trafen wir uns wieder bei den Autos und so habe ich in meiner ersten Saison leider keinen Schnepf erlegen können. 

Bis zum 15.4. könnten wir noch rausgehen, zeitlich geht es sich aber nicht mehr aus und so endet es für die Schnepfen heuer 3:0 gegen mich.

 

Wir möchten uns bei allen Revieren für die Einladungen bedanken, es waren immer tolle Abende in bester Gesellschaft und wir hoffen, dass wir uns nächstes Jahr wieder zusammenfinden können um erneut unser Glück zu versuchen. 


06.04.

 

 

Ein herrlicher Abend, tolles Wetter und eine Wahnsinnsstimmung... Marie war unfassbar brav und hat - glaube ich - nicht einmal geatmet, so still war sie heute beim Warten. 

Aber auch heute hatten wir keinen Anflug und so gab es für die kleine Maus nichts zu tun. 


05.04.

 

 

Auch heute ging es wieder raus. Peaches begleitete mich Marie durfte mit meiner besseren Hälfte warten. 

Leichter Regen, ein wenig Nebel und kaum Wind - eigentlich perfekt für einen Schnepfenstrich. 

Leider warteten wir wieder ohne Erfolg und kehrten ohne Waidmannsheil beim Wirten ein. 


03.04.

 

 

Täglich grüßt das Murmeltier :-)

Nach der Arbeit schnell zum Tierarzt,um Bisquit anschauen zu lassen - sie wird nächste Woche Montag operiert - und gleich weiter ins Revier. 

Heute war auch Claudia mit Mumble dabei, um einmal ein wenig Jagdluft zu schnuppern. 

Nur zwei Enten strichen über unsere Köpfe und so konnte sich Mumble von Mama Peaches abschauen, wie man denn geduldig wartet und den Himmel beobachtet. 

Wie immer ging es wieder zum Wirten, gutes Essen, nette Gesellschaft und dementsprechend viel Spaß waren angesagt...


02.04.

Neuer Tag, neues Revier, neuer Versuch... 

Heute waren wir wieder in einem neuen Revier - und ein unfassbar schönes ist das gewesen!

 

5 Schützen, zwei Hunde - Marie und Riley - stellten sich auf und warteten, heute recht lange sogar, bis sich etwas tat. 

Im Augenwinkel sah ich zwei Vögel ganz knapp an mir vorbeistreichen, doch es waren Enten und so hieß es: Finger gerade. 

Es fiel kein Schuss, die Hunde hatten nichts zu tun, waren aber wieder ausgesprochen brav, ja sogar Marie.. 

Ein schnelles Abendessen beim Heurigen und ab nach Hause, damit wir wieder fit sind für den kommenden Tag - und dann darf auch Peaches mal wieder mit raus..

Vielen Dank für die Einladung, es war ein toller Abend!


31.03.

Nach einem tollen Tag am Schießstand in Wiener Neustadt und einem kurzen Schläfchen am Nachmittag - Sonntag darf das auch mal sein - fand sich eine größere Gruppe beim Wirten ein und gemeinsam ging es ins Revier. 

Schnell waren wir alle aufgestellt, ich legte Riley ein paar Meter vor ab, Marie war heute ein wenig hibbelig und musste deswegen am Bein sitzen.

Wir warteten und warteten... und dann fielen zwei Schüssen bei unserem linken Nachbarn, kurz darauf einer im rechten Eck. 

Ich bleib noch eine Weile stehen, hatte aber heute leider keinen Anflug. Also die Mädels geschnappt und rauf zu den Burschen, die schon eifrig mit Taschenlampen am Suchen waren. Beide Hunde von der Leine und ab in die Suche - Marie kommt hier einfach ihre geringe Größe zu gute und sie war innerhalb weniger Sekunden mit dem Schnepf wieder da. Unschlagbar die kleine Maus - zumindest was die Suche nach kleineren Vögeln betrifft. 

Na vielleicht kann unsere Schnepfenkönigin heuer auch noch meinen ersten finden, wir werden sehen...


30.03.

 

 

 

Nach zwei Tagen Pause war es ja wirklich schon wieder dringend Zeit, ins Revier zu fahren :-)

Riley und Marie duften mit, wir waren heute nur 3 Schützen und konnten auch 3 Schnepfen sehen, Schuss fiel aber heute in unserer kleinen Runde keiner und wir genossen einen fantastischen Sonnenuntergang...


27.03.

Momentan ist es Standard, dass wir sofort nach der Arbeit ins Revier unterwegs sind. 

Bisquit und Marie durften heute mit - wir bekamen den gleichen Stand wie gestern. Und wieder fielen um uns herum Schüssen...

Zwei Schnepfen konnte ich heute sehen, die waren aber weit entfernt und so blieb mein Finger auch heute gerade. 

Kurz vor Ende des Büchsenlichts schrieb ein Jagdkollege, er würde meine Hunde brauchen. Also Waffe gebrochen und nach vorne zum Schilfbewuchs hinter der Jagdhütte. Er war nicht sicher, ob der Schnepf gefallen war, also schickte ich Marie in die Dunkelheit - sie ackerte wieder das gesamte Gelände um, diesmal leider ohne Erfolg. Nachdem insgesamt 5 Hunde an der Nachsuche beteiligt waren, gehen wir davon aus, dass der Schuss doch daneben ging und heute machten wir keine Strecke. 

Zusammensitzen, Schmäh führen und leckeren Kuchen kann man aber auch so genießen :-)


26.03.

Und wieder ging es nach dem Büro sofort ins Revier. 

Riley durfte mich diesmal begleiten und ihre Freude war nicht zu übersehen. 

Wir bekamen einen besonderen Stand und schnell fielen bei unseren Nachbarn die ersten Schüsse. Ich machte mich bereit, Riley war hoch konzentriert... Und wieder hatten wir keinen Anflug, es ist wie verhext :-)

Insgesamt lagen drei Schnepfen auf der Strecke, ein Waidmannsheil an die beiden Schützen!

Der Abend war für mich auch ohne Erfolg wieder wunderbar und wir genießen diese Zeit sehr!!


25.03.

Die Hunde denken langsam aber sicher, dass wir jetzt im Auto wohnen - wir sind so viel unterwegs, dass wir momentan tatsächlich nur zum Schlafen nach Hause kommen :-)

Heute durfte mich Peaches begleiten.. sie kam in letzter Zeit eigentlich immer zu kurz und so war schnell klar, dass heute der alte Hase dabei sein darf. Wir starteten mit einer Nachsuche auf einen getroffen geglaubten Schnepf vom Vortag - gefunden hat Peaches nichts, aber sehr brav und ausdauernd gesucht. 

Dann bezogen wir schon unsere Stände und es dauerte nicht lange und mein Nachbar gab den ersten Schuss ab - gefehlt... wir warteten weiter, Peaches lies den Himmel nicht mehr aus den Augen. Es war so stillt, man hätte eine Stecknadel fallen gehört... und da aus der Stille der Abenddämmerung hörte ich zwei Schnepfen.. sie strichen den Waldweg entlang hinaus auf die Wiese. Leider habe ich mit beiden Schüssen gefehlt und so ging es wieder ohne Jagderfolg nach Hause...


24.03.

Heute war Marie's Tag. Kein anderer Hund war mit uns, nur sie und sie hat es genossen. 

Den Vormittag verbrachten wir in Ungarn am Schießstand, was Marie natürlich schon besonders gefallen hat. 

Beim Mittagessen durfte sie auch dabei sein und natürlich mitnaschen und nach einem kurzen Schläfchen am Nachmittag ging es auch wieder ins Revier. 

Leider hatten wir heute keinen Anflug, der Wetterumschwung ist nicht zu übersehen und so blieben die Finger heute gerade und Marie hatte nichts zu tun. 

 

Das tat unserer Stimmung aber wie immer keinen Abbruch und wir genossen einen lustigen Abend beim Wirten..


23.03.

Nachdem Riley den Wesenstest und Formwert mit Bravour gemeistert hat, machten wir uns auf den Heimweg und wie gewohnt wurde gleich mal rumtelefoniert - kurz die Zeit berechnet, Riley und Ferdinand bei Mama abgeliefert und eine Punktlandung beim Wirten hingelegt - allerdings ohne Waffe, da ich nicht auch noch nach Mödling fahren wollte..

 

Marie durfte mit, da die zwei Oldies bereits seit Freitag bei Claudia waren :-) 

 

Und heute ging es so schnell, dass es eigentlich noch immer unglaublich ist. Keine 10 Minuten gestanden, strich der erste Schnepf. Kurz darauf fiel der erste Schuss und der Schnepf lag - irgendwo im dichten, dornigen Bewuchs. Also Marie schnell losgeschickt und abgewartet. Ich konnte sie weder sehen, noch hören und plötzlich stand sie wieder vor mir, mit dem Schnepf und einem Strahlen im Gesicht. 

Dieser Hund ist einfach grenzgenial und auf Flugwild derart verlässlich, dass die anderen Mädels momentan ein wenig zu kurz gekommen sind, was die Schnepfenstriche betrifft. 

 

Das Gläschen Wein hat anschließend besonders gut geschmeckt und auch das Essen war wieder ein Traum.


21.03.

Heute waren wir für diese Saison das erste Mal in unserem eigentlichen Schnepfenrevier. 

 

Marie und Bisquit durften mitkommen - unsere kleine Meisterhundeführerin Sophie hat die Beiden super im Griff gehabt und ich musste nicht aufpassen, was sie so treiben, sehr angenehm!

Insgesamt 3 Schnepfen bekamen wir zu sehen, ich konnte keinen Schuss anbringen, da alle zu weit entfernt waren. Mein Nachbar fehlte leider und so gab es für die Hunde nichts zu tun. 

Naja, die Schnepfen sind da - wir haben lange nicht mehr so viele gesehen wie heuer. Und bald wird's auch klappen, da bin ich sicher. 

Ich freue mich jedenfalls auf die weiteren Abende und bedanke mich für die Einladung.


17.03.

Nachdem wir den Morgen für ein Fotoshooting mit Ferdinand genutzt haben und anschließend den Tag am Schießplatz in Wiener Neustadt verbracht haben, ging es danach sofort weiter ins Revier, um es erneut auf die Schnepfen zu versuchen. 

Riley war noch etwas müde vom Workingtest und so durfte mich wieder Marie begleiten. 

Wieder war sie superbrav und hat nichts verpasst. 

Drei Schnepfen konnten wir sehen, einen Schuss konnten wir heute aber nicht anbringen. 

Das gemeinsame Abendessen beim Wirten war wieder lecker und lustig - in dieser Gesellschaft ist es einfach immer der Hammer und man bleibt länger sitzen, als geplant :-)


15.03.

 

Heute durfte mich Marie begleiten - wieder ging es auf die Schnepfen raus. 

Bei leichtem Regen bezogen wir unsere Stände und warteten. Marie war sehr artig und ruhig, aber nichts entging ihr. 

Leider hatten wir auch heute keinen Anflug und so fuhren wir wieder ohne Waidmannsheil nach Hause. 

Es war trotzdem abermals ein netter Abend, den wir sehr genossen haben. 


10.03.

Heute Abend ging es in ein neues Revier. Und nachdem Riley in Sopron so gut lief, durfte sie mit raus und mit uns auf die Schnepfen warten. 

Und heute Abend war viel los - zehn Schnepfen konnten wir sehen. Ich Depp hatte leider vergessen, die Waffe zu entsichern und so entwischte der erste Vogel gleich mal, den zweiten habe ich gefehlt und auch mein Nachbar hatte kein Glück. 

 

Riley war sehr brav und ruhig, hat alles beobachtet und hat sich ausgezeichnet benommen. Auch ohne Waidmannsheil hatten wir einen lustigen Abend beim Wirten.

Es war eine ganz wunderbare Zeit in toller Abendstimmung und bester Gesellschaft. Burschen, bei Euch bleibt kein Auge trocken! Danke für die Einladung.


05.03.

Wieder ging es raus auf Schnepfen. Heute durfte mich Peaches begleiten und sie hat sich vorbildlich benommen. Das Wetter war uns gnädig, kein Wind und keine Wolke am Himmel - dafür war es ein wenig kälter als gestern.

Viele, viele Enten bekamen wir zu sehen und auch eine Fledermaus, aber mit den Schnepfen hatte ich wieder kein Glück. 

Bei den Nachbarn fielen Schüsse  und am Ende lag ein Schnepf auf der Strecke, Waidmannsheil dem Schützen!!

Es war auch heute wieder ein netter Abend und ich hoffe, dass ich noch öfter kommen kann, um den Abend in diesem herrlichen Revier verbringen zu können - vielen Dank für die Einladung!


04.03.

Heute waren wir am ersten Schnepfenstrich – die Jagdsaison 2019 ist somit eröffnet!

Nach der Arbeit ging es direkt ins Revier, eine kleine Runde mit den Hunden gedreht, die Jagdkarten und Einzahlungen wurden kontrolliert und schon ging’s los.

Bisquit – die ja nicht mehr auf die großen Jagden mitkommt und trotzdem nicht zu kurz kommen soll – und ich wurden von einem Jagdkollegen begleitet, da es für mich der erste Schnepfenstrich als Schützin war. Der starke Wind machte es etwas unangenehm und gesehen haben wir heute Abend auch nichts.

Ein paar Chancen haben wir noch, also bleiben wir geduldig und freuen uns auf die weiteren Abende!

 

Vielen Dank für die Einladung, es war ein schöner Abend in netter Gesellschaft – ich glaub, wir haben ein neues Stammrevier gefunden…