Jagden 2018


31.12.

Neues Revier, neuer Tag, neues Glück.. wieder nicht..

Um 05:00 war Tagwache, fertig machen, Ferdi schnell in den Garten gelassen, zusammengepackt und losgefahren - ein kleiner Zwischenstopp, um die Mädels lösen zu lassen und um 06:30 waren wir pünktlich am Treffpunkt. Um 07:00 bezogen wir unseren Hochstand und hatten direkt Anblick. 16 Stück Rehwild auf der Wiese vor uns, heute musste es einfach klappen.. so dachte ich jedenfalls...

Bock, Geiß, Kitz.. alles war dabei und wir warteten, ob sich die Gruppe uns nähern würde, denn noch waren sie zu weit entfernt um einen sicheren Schuss abzugeben. Also beobachteten wir das Wild, entdeckten zwei Füchse, und genossen den Sonnenaufgang. Die Rehe bewegten sich nicht vom Fleck, wir übten uns in Geduld und plötzlich ging es schnell. Die Tiere setzten sich allesamt in Bewegung und sprangen ab. So war auch dieser Ansitz ohne Waidmannsheil vorbei und die Hunde genossen noch eine kleine Runde im Revier, bevor es nach Hause ging um das Jahr ruhig und gelassen ausklingen zu lassen. 

 

Ich möchte mich an dieser Stelle für jede einzelne Einladung in diesem Jahr bedanken und wünsche allen Waidkameraden einen ruhigen Jahresausklang und guten Rutsch. Wir blicken den kommenden Jagden gespannt und voller Freude entgegen! 


30.12.

 

 

Gleiches Revier, neuer Tag, neues Glück... oder auch nicht :-)

Direkt nach dem letzten Gruppentraining für dieses Jahr ging es los und um 14:00 saßen wir bereits. 

Die Zeit verging, das Wetter war gut, der Wind perfekt und dennoch hatten wir keinen Anblick. 

Die Dunkelheit kam und kurz nach 18:00 stiegen wir wieder ins Auto. 


29.12.

Die letzte Niederwildjagd für 20128 stand auf dem Programm. Mit Bisquit und Marie machte ich mich auf den Weg ins Revier in Niederösterreich und auch meine Flinte war wieder dabei. Da es für Bisquit die letzte Jagd war, begleitete mich heute auch die Wehmut.

Heute lief ich die meiste Zeit außerhalb der Windschutzgürtel und die Hunde durften stöbern. 

Bisquit ging es eher ruhiger an, Marie war dafür umso motivierter und räumte im Unterholz auf. 

Nach dem zweiten Trieb wurden wir zur Nachsuche auf einen geflügelten Fasan gerufen und Marie suchte wie eine Weltmeisterin. Der Hahn drückte sich ins hohe Altgras, umwachsen von Dornen - die kleine Maus setzte ihre Nase grenzgenial ein und innerhalb von wenigen Minuten war der Hahn gefunden. Die nächste Stunde war Marie Hauptgesprächsthema und ich natürlich sehr stolz. 

Mehr gab es leider nicht zu tun. Ich fehlte einen Hasen und auch einen Hahn, die Hunde leisteten tolle Arbeit und am Ende des Tages lagen 1 Fuchs, 11 Hasen, 12 Fasane und ein Eichelhäher auf der Strecke. 

 

Die nächste Saison wird kommen und ich bin zuversichtlich, dass es mit dem Schießen dann auch klappt. Bisquit wird in Zukunft fehlen, aber mit 11 Jahren soll sie ihren Ruhestand genießen und sich verwöhnen lassen, faul sein und die Jüngeren arbeiten lassen. 


28.12.

 

 

Wieder versuchte ich mein Glück auf dem Hochstand. Am Nachmittag bezogen wir Stellung - es hieß wieder warten, warten und nochmals warten. 

In der Dämmerung ließ sich ein Reh blicken - jetzt war ruhig bleiben und ansprechen angesagt. Ein Bock.. also blieb der Finger gerade und wir konnten den jungen Burschen eine Zeit lang beobachten, bis er wieder in der Dunkelheit des Waldes verschwand und auch wir die Heimreise antraten. 


26.12.

Die alljährliche Stefanijagd stand wieder am Programm. Mit Riley und Marie machte ich mich also auf den Weg. Auch heute durfte ich die Flinte führen. 

Den ersten Trieb liefen wir an der Flanke des Triebes im Wald mit, die Hunde durften natürlich stöbern. Beide Mädels haben alles gegeben, konnten aber leider nur Rehwild hochmachen und so blieb meine Waffe gesichert.

Der zweite Trieb ging weiter durch den Wald, allerdings wurde ich mit einer zweiten Schützin hinter dem Trieb abgestellt, um den Rückwechsel im Auge zu behalten. Marie und Riley warteten ruhig und sehr aufmerksam neben mir. Wieder hatten wir weder Anlauf noch Anflug und auch jetzt gab ich keinen Schuss ab.

Weiter ging es für uns in der Linie im dritten Trieb durch den Wald. Trotz aller Bemühungen der Hunde fiel kein Schuss. 

Im fünften Trieb durften wir vorstehen, Marie blieb im Auto und Riley wartete ruhig neben mir. Außer Warten war wieder nichts drin und wir hielten Mittagspause. 

Gestärkt ging es weiter, wieder an der Flanke und wieder arbeiteten die Hunde unermüdlich - leider erneut ohne Erfolg. 

Für die zwei letzten Triebe wurden wir wieder am Rückwechsel abgestellt. Es hieß warten und unverrichteter Dinge der Gruppe wieder zu folgen. 

Auch der Entenstrich blieb für mich erfolglos. Auf der Strecke lagen 7 Hasen, 6 Fasane und 6 Enten. 

Ich hatte leider absolut keinen Anflug/Anlauf und so ging es ohne Jagderfolg für mich und ohne Apporte für die Hunde wieder nach Hause. 

Es war trotzdem wieder ein sehr schöner Tag in bester Gesellschaft und wir bedanken uns für die Einladung! 

Für Riley und Peaches ist die Jagdsaison somit vorbei. Marie und Bisquit müssen bzw dürfen nochmal ran...


23.12.

Eine der letzten Niederwildjagden für diese Saison stand am Programm. Ich kenne das Revier nur von unseren Ansitzen, freute mich aber natürlich umso mehr, als Schützin eingeladen zu sein, Marie und Peaches durften mich begleiten und enttäuschten mich abermals keineswegs.

In sieben kleineren Trieben ging es durch Windschutz, Senf, Steinbruch und Wald. Marie stöberte wie eine Wahnsinnige, Peaches blieb am Bein und übte sich in Ruhe. 

Leider konnte ich nichts zur Strecke beitragen - der fast schon perfekt von mir wegstreichende Fasan ging mir durch die Lappen, weil ich kurz davor meine Flinte gebrochen hatte, im Glauben es käme in diesem Trieb nichts mehr.. tja, so schnell wir man eines Besseren belehrt! Das passiert mir kein zweites Mal. 

Ein Fuchs, vier Hasen und neun Hahne ergaben eine schöne Strecke und wir genossen den Nachmittag beim gemeinsamen Schüsseltrieb. Marie konnte übrigens einen der Vögel apportieren, Peaches ging heute leider leer aus. 

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung und freue mich, neue so wie bekannte Gesichter gesehen zu haben. Ein paar Jagden liegen noch vor uns, aber jetzt heißt es erst einmal Weihnachten und den ersten Feiertgag genießen, bevor ich wieder vier Tage draußen unterwegs bon, um vielleicht noch heuer mein erstes Stück erlegen zu können. 


22.12.

 

Wieder versuchten wir unser Glück auf dem Hochstand. Um 15:30 bezogen wir den Stand bei eigentlich gutem Wetter und perfektem Wind. 

Doch schnell verwandelte sich der Wind in einen Sturm und der Regen kam nach kurzer waagrecht. 

Anblick hatten wir keinen und beschlossen um 19:00 aufgrund der Wetterverhältnisse abzubrechen. 

Der Nachmittag war dennoch wieder sehr nett und entspannend, der Natur so nahe zu sein und die Stille zu genießen, tut der Seele einfach gut und ich bereue keine Minute draußen gesessen zu sein!


15.12.

Heute war es soweit - ich war zum ersten Mal als Schütze eingeladen. Wieder ging es in das Revier in Niederösterreich, in dem wir auch regelmäßig trainieren dürfen. 

Ich beschloss, nur Peaches mitzunehmen - auf sie brauche ich mich nicht konzentrieren und konnte mich ganz auf das Schießen einstellen. 

Tatsächlich konnte ich auch einen Hahn beschießen, der aber weiter strich, auch die anderen Schützen fehlten den Vogel. Der viele Schnee machte es uns und den Hunden nicht leicht und so beschloss die Gesellschaft nach dem dritten Trieb abzubrechen. 

Heute lagen nur zwei Hasen auf der Strecke, viel mehr Wild bekamen wir diesmal auch nicht zu Gesicht. 

Es war trotz des kurzen Tages ein sehr schöner Jagdtag und wir freuen uns in zwei Wochen in diesem Revier die Saison beenden zu dürfen. Vielen Dank für die Einladung - nächstes Mal kommt auch Marie wieder mit, versprochen :-)


08.12.

Es ging wieder ins Revier in Niederösterreich, nicht unweit von Zuhause. Ein wenig windig, aber sonst war das Wetter perfekt.

Heute durfte ich eine ganz besondere - neue - Kombi führen. Durch das schwere Gelände war klar: Marie muss auf jeden Fall mit. Und kurzerhand wurde entschieden, dass auch Ambra, die ich ausborgen durfte, mit dabei sein soll. 

Ich war ehrlich gesagt ein wenig nervös - Ambra ist eine super Hündin, aber geführt habe ich selbst sie noch nie.

Meine Nervosität war allerdings absolut unbegründet, auch heute waren die Beiden ein grandioses Team. 

in sechs kleinen Trieben ging es für uns durch Wäldchen, Windschutzgürtel und über Wiesen mit teilweise hohem oder dornigem Bewuchs. Marie und Ambra haben sich toll ergänzt und konnten gemeinsam einiges an Wild hochmachen. Für Ambra gab es auch etwas zu apportieren - ein Hahn und ein Hase wurden von der Großen reingeholt. 

Nach drei Stunden war die Jagd auch schon wieder vorbei und wir konnten in dieser kurzen Zeit eine schöne Strecke zusammenbringen. 7 Hasen, 6 Hahne, eine Krähe und ein Eichelhäher lagen beisammen und es ging auf zum Schüsseltrieb. 

Auch in dieser Gesellschaft herrscht - wie immer - beste Stimmung und wir werden herzlich empfangen. Vielen Dank für die Einladung, wir freuen uns auf die weiteren Jagden in diesem Revier!


01.12.

Heute ging es zum letzten Mal in dieser Saison in unser Stammrevier im Burgenland. Da Bisquit Dienstag danach eine OP hatte, habe ich mich aufgrund der Wetterverhältnisse dazu entschlossen, statt ihr Riley mitzunehmen. 

Gemeinsam mit der Schwarzen und Peaches ging es also los zu 5 Trieben in den Schottergruben. 

Beide Hunde durften stöbern und schon im ersten Trieb konnte Peaches einen angebleiten Hasen und Riley zwei verendete Stüke, die im gleichen Gebiet lagen apportieren. Hier schon mal ein großes Dankeschön an die Schützen, neben denen wir gingen - es ist keine Selbstverständlichkeit, den eigenen Hund an der Leine zu halten, damit ich Riley auf die einzelnen Stücke schicken und in Ruhe mit ihr arbeiten kann. Im zweiten Trieb war für RIley nchts dabei, Peaches konnte einen Hasen reinholen. 

Der dritte Trieb hatte es in sich - es ging direkt neben den Schotteraufschüttungen vorbei und die Hunde arbeiteten viel außer Sicht. Riley tauchte immer wieder mit einem Hasen auf, sodass sie am Ende des Triebes vier Stücke auf ihr Konto verbuchen konnte. Peaches hatte definitiv die schwierigen Apporte und war mit 3 Hasen gut dabei. Im vorletzten Trieb gab es für beide Mädels noch je einen Hasen und im letzten Trieb gesellten wir uns zu den Vorstehern. Also hieß es zum Abschluss geduldig und ruhig sein. Das war ob der Kälte gar nicht so einfach und wir froren also vor uns hin. Unser Nachbarschütze schoss 2 Hasen im Klee hinter uns und ich konnte beide Hunde in die Freiverlorensuche schicken. Hier hat Riley nochmal gezeigt, dass sich das Training in den letzten Monaten ausgezahlt hat. Mit Köpfchen und System kam sie schneller zum Erfolg als Peaches und konnte beide Hasen finden. 

Ein wunderbarer Jagdtag beendete die Saison in diesem Revier und wir hatten 135 Hasen, 2 Kaninchen, 12 Fasane und eine Ente auf der Strecke. Den Schüsseltrieb habe ich diesmal aufgrund einer längeren Autofahrt ausfallen lassen und verabschiedete mich direkt nach der Streckenlegung. 

 

Ich bedanke mich für die heurigen EInladungen und die gemeinsamen Stunden. Disziplinierte Schützen, gute Hunde und ein guter Wildbestand - was will man mehr?!

Wir wünschen all den lieben Menschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass wir uns 2019 alle gesund und munter wieder treffen!


25.11.

Heute ging es in ein Revier in Niederösterreich. 

Da Marie wegen ihrer wunden Pfoten, Peaches wegen Muskelkater und Bisquit wegen einer Magenverstimmung ausfielen, musste sich meine kleine Schweizerin heute auf ihrer ersten Jagd ganz alleine beweisen. 

In drei Trieben ging es durch Wald, Wiese mit hohem Bewuchs und Windschutzgürtel. 

Riley stöberte wie eine kleine Weltmeisterin und konnte auch einiges hochmachen. 

Auf den offenen Flächen war sie immer eng am Bein und steady. Ihre Ruhe und Aufmerksamtkeit haben mich begeistert und ich kann mehr als zufrieden mit Riley's Premiere sein. Zu Apportieren gab es nichts - aber hier mache ich mir absolut keine Sorgen, dass das nicht funktioniert ;-) 

Eine kleine Strecke von 10 Hasen und 5 Hahnen rundeten den Tag ab und beim Schüsseltrieb wurde noch nett geplaudert und über die Hundearbeit gesprochen. 

Vielen Dank für die Einladung, wir freuen uns auf die kommenden Jagdtage in dieser netten Gesellschaft!!


24.11.

Der zweite Jagdtag dieses Wochenendes führte uns wieder in unser Stammrevier ins schöne Burgenland. Iro wurde von seiner Mutter unterstützt und so durfte Peaches - die übrigens keinerlei Ermüdungserscheinungen vom Vortag zeigte - ihren Sohn weiter einschulen. 

Das Wetter war nicht allzu gut, Regen und Wind begleiteten uns fast den ganzen Tag über - deswegen gibt es heute auch keine Fotos.

Der erste Trieb ging über Felder, Äcker und Brachen. Wir liefen in der Linie mit, Peaches stöberte und machte mit ihrer Drahthaar-Freundin gemeinsame Sache im Hinblick auf Hasen, Iro traute sich heute auch schon ein wenig sich von mir zu lösen und begann auch brav zu stöbern. Noch gab es nichts zu apportieren. 

Im zweiten Trieb leisteten wir den Vorstehern Gesellschaft und unser Nachbarschütze schoss einen Hasen, der ungefähr 40 Meter hinter uns am Acker zum Liegen kam - das war die perfekte Möglichkeit, Iro zu schicken. Er lief los, schnappte sich den Hasen und kam so stolz zurück, als hätte er ihn selbst erlegt :-) Dass der Hase dann natürlich streng beaufsichtigt wurde, bis der Trieb zu Ende war, muss denke ich nur am Rande erwähnt werden. 

Weiter ging es wieder über Felder und wir liefen an der Flanke mit, zu tun gab es hier wieder nichts, die Hunde übten sich in Heelwork. 

Zum Schluss gesellten wir uns wieder zu den Vorstehern, in der Hoffnung noch einen Hasen für Iro zu bekommen, doch leider wurden die drei Hasen, die unsere Linie kreuzten gefehlt und so stand wieder nur Steadyness am Programm. 

 

Die Strecke war mit 135 Hasen zufriedenstellend und bei einem herrlichem Abendessen ließen wir den Tag ausklingen. 

 

Schon in einer Woche steht in diesem Revier die Abschlussjagd an - die Zeit vergeht immer viel zu schnell und schon ist die Niederwildsaison auch schon wieder vorbei. 


23.11.

Heute hat uns Lukas - der Besitzer von Birog's Hunting Hocus Pocus - mit nach Ungarn genommen, um auf einer Fasanjagd mitzuarbeiten. Wir durften also Xandl und Hoci unterstützen. 

Insgesamt wurden neun Triebe abgehalten, wobei die Schütz und wir zwei Hundeführer das druchzutreibende Gelände abstellten und warteten, bis die Fasane ausstrichen - die Bisquit und Peaches mussten sich also in Geduld üben. 

Beide haben tolle Arbeit geleistet, während ich Bisquit auf die weitergestrichenen Vögel einwies, arbeitete Peaches selbstständig die sichtig gefallenen Fasane rund um die Schützen aus. 

Besonders gefreut hat mich, Hoci bei der Arbeit beobachten zu können. Der kleine Mann hat sich sehr gut entwickelt und es war so schön, ihm dabei zuzusehen, wie sicher und selbstverständlich er seine Arbeit verrichtet! 

Am Ende des Tages lagen 250 Fasane und ein Hase auf der Strecke. Unsere vier Hunde teilten sich die Apporte gut auf und so hat jeder grob geschätzt ein viertel der Strecke apportiert. 

Brav waren sie und haben sich ihre Abendessen heute mehr als verdient!

Vielen Dank an Lukas, dass er uns mitgenommen hat - es war ein toller Tag mit einer neuen Erfahrung und hat uns sehr gefreut.


16.-19.11.

Die Gruppe Rothuhn flog aus....

 

Nachdem wir letztes Jahr aufgrund des Unfalls von Marie nicht mit nach Portugal konnten, war die Vorfreude natürlich besonders groß und wir konnten es kaum erwarten. 

 

Freitag ging es los zum Flughafen - die Erzählungen über die Diskussionen mit der Fluglinie, wann Marie denn abgegeben werden darf bzw kann, erspare ich Euch lieber. Die Verspätung des Abflugs von 1,5 Stunden lies unsere Laune vorerst nicht besser werden. 

 

In Lissabon angekommen ging zum Glück alles sehr fix, die Waffen und Marie waren in kurzer Zeit wieder bei uns und wir machten uns auf zu unserem Ziel - Beja, wo ein wunderbares Abendessen auf uns wartete. 

 

Am Samstag hatten wir herrliches Wetter. 18 Grad und Sonnenschein mit leichtem Wind waren ideal für die Rothuhnjagd. Marie war außerordentlich brav und konnte eine Unmenge an Hühnern hochmachen. Immer in der Nähe, gut auf der Pfeife und hochkonzentriert stöberte die kleine Maus unter der Flinte. Saftige Wiesen, schroffe Felslandschaft, Weinberge, nackte Äcker und dichte Wälder wurden durchkreuzt und am Ende des Tages lag eine sensationelle Strecke von 134 Rothühnern - das gab es noch nie und die Freude war natürlich groß.

 

Starker Regen und Wind in der Nacht auf Sonntag ließ die Hoffnung auf einen weiteren erfolgreichen Jagdtag schwinden und wir starteten bei Nieselregen in den Sonntag. Entgegen aller Erwartungen riss der Himmel auf und den ganzen Tag über begleitete uns die Sonne - es wurde uns direkt heiß. Marie zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen und arbeitete wie der Teufel. Aufgrund des nassen Bodens, waren die Hühner in die Wälder gelaufen und die Strecke war deutlich kleiner, als am Vortag. Aber genau das macht die Jagd aus, kein Tag ist wie der andere und man weiß nie, mit welcher Strecke man nach Hause kommt. Wir waren auch mit den 37 Rothühnern glücklich und kehrten pünktlich zu Beginn des Regens wieder im Landhaus ein. 

 

Ein leckeres Essen zum Abschluss und schon hieß es wieder Abschied nehmen. Es ging zurück nach Lissabon - auch die Diskussionen im Hotel wegen Marie will ich nicht erläutern, es war einfach nur zum Ärgern. Das traditionelle Abendessen im Fischrestaurant durfte nicht fehlen und das Frühstück am Montag in einer hippen Bäckerei war noch die Draufgabe - ich bin froh, nicht in Portugal zu leben, in kürzester Zeit würde sich mein Gewicht wohl verdoppeln :-)

 

Auch der Rückflug hatte ein wenig Verspätung, aber immerhin hat der Check-In von Marie reibungslos geklappt. 

 

Es war wieder einmal ein grandioses Wochenende in bester Gesellschaft. Vielen Dank an Angelika, Roman und Gawein (an Dich auch für die Einladung!!)  für die tolle Zeit, wir hatten eine Menge Spaß!

 

Ich könnte nicht stolzer auf Marie sein, die die beiden Jagdtage alles gegeben hat, immer bemüht war alles richtig zu machen und gearbeitet hat, wie ich es zuvor von ihr noch nie gesehen habe. Meine kleine Kämpfernatur hat bewiesen, was sie kann und dass sie jetzt mit 5,5 Jahren ein absolut verlässlicher Jagdhund ist!


10.11.

Neuerlich ging es ins Stammrevier zur - für uns - ersten Kreisjagd in dieser Saison. Bisquit und Peaches, meine erfahrenen und gut eingespielten Mädels, durften mich begleiten. 

 

Drei große Triebe führten uns über Brachen, Felder und Begrünungen. Geschossen wurde Hase und Fasanhahn. 

 

Ich lies die Mädels abwechselnd arbeiten, um zum Einen Energie der Beiden zu sparen und zum Anderen nicht zu riskieren, dass sie im Eifer des Gefechts gemeinsam einen Hasen apportierten. 

 

Sowohl Bisquit als auch Peaches konnten zeigen, was sie trotz ihrem Alter noch so draufhaben und holten beide jeweils 5 Hasen rein. 

 

Natürlich merke ich gerade bei Bisquit, dass sie nicht mehr ganz so kann, wie sie gerne würde. Vor allem die angeflickten Hasen erwischt sie nicht mehr und dreht nach kurzer Zeit ab, wenn sie merkt ein anderer Hund ist ebenfalls auf dem Weg. Mit 11 Jahren darf man sich das aber ruhig erlauben und sich auf die leichteren Apporte und Nachsuchen konzentrieren. 

 

Am Ende des Tages lagen 230 Hasen und 1 Fasanhahn auf der Strecke. Es war wie immer ein wunderbarer Tag mit toller Stimmung und einer fabelhaften Truppe. Es freut uns immer sehr, wenn wir zusammenkommen! 


04.11.

Da wir bei der ersten Kreisjagd wegen des Seminars bei Jörg nicht dabei sein konnten, ließen wir es uns nicht nehmen, heute beim kleinen Stamperer auf Fasanhahnen dabei zu sein!

 

Mit Marie und Iro machte ich mich zu Mittag auf ins schöne Burgenland. 

 

Der erste Trieb war gleich mal etwas für Marie - stöbern im Windschutz. Die kleine Maus hat gearbeitet wie eine kleine Göttin, konnte einiges hochmachen und hat sich vorbildlich benommen. Zu apportieren gab es hier nichts. Iro bekam das Frei-Signal von mir und hat sich auch ein wenig getraut schauen zu gehen, was Marie denn da so macht - es wird :-)

 

Weiter ging es in der Linie durch eine Begrünung - Marie durfte wieder stöbern, Iro lief frei bei Fuß neben mir. Es fiel kein Schuss und demnach gab es nix zu tun. 

 

Auch der dritte Trieb führte uns über eine Begrünung, Marie stöberte, Iro bei Fuß. Ein Vorsteher schoss einen Hahn, welcher am nackten Acker landete. Das war Iro's erster warmer Vogel und den hat er ganz toll aufgenommen und gebracht. 

 

Im vierten und letzten Trieb liefen wir an der Flanke und Marie konnte wieder ein wenig im Windschutz arbeiten. Hier gab es wieder nichts zu tun und die Jagd war auch schon wieder vorbei. 

 

Trotz der kleinen Strecke mit 4 Hahnen war es ein wunderbarer Jagdtag, die Hunde haben brillante Arbeit gezeigt und besonders stolz bin ich auf das kleine Mariedl. Ich glaube, sie ist bereit für Portugal!

 

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Jagdtage.


17.10.

Heute versuchten wir wieder unser Glück beim Ansitz auf Schweine. Es zog uns abermals ins Revier in Niederösterreich, wir saßen pünktlich und sehr bald konnten wir nicht weit vom Hochstand Knacken im Wald hören. 

 

Wir warteten, die Schweine kamen immer näher - doch leider nicht aus dem dichten Gebüsch heraus auf die Kirrung. Gute zwei Stunden konnten wir dem Treiben lauschen, dann wurde es still und wir beschlossen wieder nach Hause zu fahren. 

 

Im Moment ist es ein wenig verhext mit meinen Ansitzen, aber ich übe mich in Geduld und wir werden weiterhin regelmäßig rausfahren und vielleicht kann ich bald von meinem ersten Waidmannsheil berichten!


13.10.

Bei bestem Wetter ging es wieder ins Burgenland in unser Stammrevier. Diesmal durften mich Peaches und Marie begleiten. 

 

Der erste von sechs Trieben führte die Gesellschaft durch einen Windschutz, ich lief mit den Hunden draußen an der rechten Flanke. Marie blieb erstmal an der Leine und musste Fußgehen. Peaches konnte jetzt schon zwei Hahne apportieren und kurz vor Ende des Treibens war auch noch ein Hahn für Marie dabei.

 

Weiter ging es für uns durch den nächsten Windschutz, wo auch Marie stöbern durfte und wir anschließend wieder an die Flanke wechselten. Peaches konnte einen am Feld gefallenen Hahn reinbringen. 

 

Im nächsten Windschutz wurde wieder gestöbert und Peaches verbuchte abermals zwei Hahne auf ihr Konto - sie ist einfach schneller als Marie, auch wenn man das nicht glauben kann..

 

Um ein wenig zu verschnaufen, entschloss ich mich beim nächsten Trieb den Vorstehern Gesellschaft zu leisten und wir warteten auf die treibenden Jäger. Wieder konnte die Alte zwei Hahne holen. 

 

Der vorletzte Trieb ging über eine Begrünung, wir liefen wieder an der rechten Flank. Diesmal gab es nichts zu apportieren und wir übten uns in Geduld und Fußarbeit. 

 

Der letzte Trieb führte wieder durch einen Windschutz, an diesem Tag waren wir Flankenmeister und begleiteten wieder die Schützen ohne Hund. Peaches musste diesmal an der Leine bleiben und Marie durfte ran. In diesem Trieb waren auch die Hasen frei und die kleine Maus konnte gleich zu Beginn einen geschossenen Junghasen apportieren. Gegen Ende wurde noch eine Taube von Marie eingesammelt.

 

Am Ende des Tages lag eine bunte Strecke mit einem Fuchs, 15 Hasen, 35 Fasanen, zwei Enten, einer Taube und einem Eichelhäher.

 

Es war ein wunderbarer Jagdtag mit herrlicher Stimmung und Gesellschaft, das Wetter hätte besser nicht sein können und auch die Strecke ist heute wieder mehr als zufriedenstellend. 

 

Leider sind wir bei der ersten Kreisjagd nächste Woche nicht dabei - Jörg wird uns an diesem Wochenende wieder ein wenig quälen. 

 

Wir freuen uns aber umso mehr auf die folgenden Jagdtage und hoffen, dass uns das Wetter auch künftig gnädig ist!


06.10.

Die Niederwildsaison hat begonnen! Mit Peaches und Iro ging es auf in unser Stammrevier im Burgenland. Für Iro war es die Prämiere, auf solch einer großen Jagd dabei zu sein. Heute wurden ausschließlich Fasanhahne geschossen.

 

Peaches übernahm die Hauptarbeit. Beim ersten Trieb blieb Iro noch an der Leine, damit ich sehen konnte, wie er sich tut. Alles ganz genau beobachtend lief er ruhig und aufmerksam neben mir her, sodass ich beschloss ihn dann doch gleich mal abzuleinen. 

 

Über 6 Triebe lang durfte Peaches stöbern, apportieren und sich richtig auspowern. Iro blieb immer artig an meiner Seite und durfte 2 Hahne ein Stück weit tragen, nachdem seine Mutter diese gebracht hatte. Stöbern und zu den geschossenen Hahnen laufen, hat Iro sich heute noch nicht getraut - aber das wird schon werden, wenn er öfter dabei war. Er ist und bleibt einfach absolut softer Gentleman, der keinem anderen Hund etwas streitig machen will.

 

Peaches konnte 4 Vögel reinholen und hat auch einige hochgemacht, als wir die Windschutzgürtel durchgetrieben haben. 

 

Es war ein wunderbarer Jagdtag, ein wenig zu warm - aber man darf sich nicht beschweren - mit disziplinierten Schützen, guten Hunden und toller Stimmung innerhalb der Gesellschaft. 

 

Am Ende des Tages lagen 42 Hahne auf der Strecke und wir wurden noch mit einem leckeren Abendessen beim Schüsseltrieb verköstigt. 

 

Vielen Dank für die Einladung - wir freuen uns immer, wenn wir dabei sein dürfen und blicken den kommenden Jagdtagen mit Spannung entgegen!


05.10.

Es verschlug uns wieder einmal auf einen Hochstand. Spontan entschieden wir, Freitag Abend noch ins Revier zu fahren und unser Glück auf Sauen zu versuchen. 

Pünktlich um 18:30 saßen wir und es hieß warten, beobachten, sich in Geduld üben. 

 

Einige Geiße mit Kitz(en) zogen vor uns aus dem Wald auf die begrünten Felder, ein Fuchs auf Streifzug war zu sehen... von den Sauen war weit und breit keine Spur. 

 

Der Wind wurde irgendwann zum Sturm und wir beschlossen kurz vor 22:00 abzubrechen, da sich wirklich absolut nichts mehr tat. 

 

Es war dennoch wieder ein sehr schöner Abend mit viel Anblick und Entspannung - das habe ich nach unserem Umzug gebraucht. 

 

Ich denke, wir werden noch ein paar mal sitzen müssen, bevor ich mein erstes Stück Schalenwild erlegen werde - ich bin gespannt und freue mich auf künftige Abende!


31.08.-02.09.

Es war wieder so weit.. für Marie und mich ging es mit unserer Jagdgruppe nach Rumänien zur Flugwildjagd.

 

Freitag trafen wir uns sehr zeitig am Flughafen und schnell war alles eingecheckt. Ein Frühstück in der Lounge und ab durch die Pass- und Sicherheitskontrolle, weiter zum Gate.

Nach einer Autostunde kamen wir kurz nach Mittags beim Hotel an, bekamen eine kleine Stärkung und schon ging es ab auf die gedroschenen Felder zwischen den Kukuruzfeldern zum Tauben jagen.

 

Zwei Monate fiel kein Tropfen Regen, es war heiß, trocken und der Boden staubig. Marie arbeitete gute 45 Minuten sehr brav und eifrig – trotz genügend Wasser und Pausen im Schatten erwischte sie kurz der Kreislauf und ich nahm sie aus dem Trieb, ging mit der Maus zurück zum Auto und kühlte sie nach und nach ab. Der erste Tag war also recht schnell vorbei für uns.

 

Samstag kurz vor 07:00 standen wir für den ersten Durchgang auf Wachteln auf den Feldern. Marie war wieder fit und hoch motiviert. Zwei Hunde, zwei Flinten, zwei Kinder und ich – los ging es. Wir liefen eine kurze Weile, bis Marie die erste Wachtel dieses Urlaubs hochmachen und anschließend apportieren konnte. Jetzt war sie wieder in ihrem Element, wusste worum es geht und hat über den Morgentrieb hinweg eine wunderbare Arbeit gezeigt.

 

Um 09:30 waren wir zurück im Hotel, die Hitze kam, die Hunde mussten gefüttert und versorgt werden. Wir bekamen Frühstück und machten ein Nickerchen, bis es zu Mittag wieder zu den Tauben ging. Ich ließ Marie zu Hause, wollte nicht riskieren, dass die Kreislauf-Story sich wiederholt und so bekam ich kurzerhand eine Flinte geborgt und durfte mitschießen. Die erste Schüsse gingen natürlich daneben, doch nach dem ersten Treffer steigerte sich meine Schussleistung dermaßen, dass ich am Ende der 2,5 Stunden mit einer Trefferquote von 1:2 40 Tauben zur Strecke beitragen konnte.

Ein unbeschreibliches Gefühl kam in mir auf, als ich mein erstes Stück Wild erlegen konnte. Die traumhafte Kulisse war noch die Draufgabe.

 

Abends machten wir noch eine kleine Tour mit dem Motorboot, um Wasservögel zu beobachten. Der See in der Abenddämmerung hat eine ganz besondere Wirkung – einfach wunderschön!

 

Sonntag hieß es ob der Hitze noch eine Stunde früher aufzustehen, als am Vortag und so waren wir kurz nach 06:00 wieder beim Wachtelfeld. Diesmal hatten wir drei Hunde dabei und das konnte man am Ende auch an der Strecke erkennen.

 

Marie hat wieder sensationelle Arbeit geleistet und konnte zum krönenden Abschluss dieses ohnehin schon unübertrefflichen Wochenendes auch noch ihre erste verwundete und weitergelaufene Wachtel ausarbeiten. Ein Traum, diesen kleinen Hund so passioniert laufen zu sehen, über das ganze Gesicht strahlend und immer aufmerksam.

 

Die Gesamtstrecke lag bei 93 Wachteln und 320 Tauben.

 

Nach dem Mittagessen hieß es auch schon wieder Koffer packen und ab zum Flughafen. Traditionell gab es wieder eine Stunde Verspätung mit dem Abflug – die Heimreise haben sowohl Marie als auch ich verschlafen und alle sind heil in Wien gelandet.

 

Es war wieder ein wunderschönes Wochenende mit unvergesslichen Momenten in bester Gesellschaft und einer traumhaften Kulisse.

 

Vielen Dank an Roman und Gawein, die uns eingeladen haben und mit denen wir immer – egal wo – eine tolle Zeit haben!


09.06.2018

Wieder ging es ein neues Revier - ich war zum Ansitz auf Sauen eingeladen. Nach der Revierrunde richteten wir uns am Hochstand ein und warteten. Nach kurzer Zeit zog ein Schmalreh aus der Deckung, wir konnten es eine gute halbe Stunde beobachten. Auch ein Marder kreuzte unseren Hochstand und verschwand im Unterholz. In der Dämmerung ließ sich ein Bock blicken, kurz darauf zog eine Bache mit drei Frischlingen auf die Kirrung. 

Ich machte mich bereit für die Überläufer, auf die wir warteten. Mein Herz raste, es war alles eingerichtet und jeden Moment konnten die passende Stücke sich zeigen. 

Die Bache wurde unruhig und verschwand mit ihren Frischlingen im Wald. Keine Minute später kamen die beiden Überläufer, die die Kirrung allerdings in einem Affentempo kreuzten und auch gleich nicht mehr gesehen waren. Wir warteten, lange, sehr lange... Die Überläufer kamen nicht zurück und wir beschlossen den Hochstand wieder zu verlassen. 

Also auch diesmal kein Waidmannsheil - der Abend war trotzdem der Hammer, so viel Anblick und die nette Gesellschaft. Vielen Dank für die Einladung, ich komme sehr gerne wieder!


08.06.2018

Nach der erfolgreich abgelegten Jagdprüfung lies Franz es sich nicht nehmen, mit mir den ersten Ansitz als Jungjägerin zu bestreiten. Zuerst fuhren wir eine Revierrunde, schauten nach dem Rechten und bestückten die Kirrungen mit Futter. Ein kleines Abendessen und schon ging es los. 

Als wir zum Hochstand gingen, stand bereits ein Tier an der Kirrung. Es dauerte nicht lange bis es uns bemerkte und sprang ab. Wir richteten uns ein uns dann hieß es geduldig sein. 

Ich war superaufgeregt - wenn man nicht nur Zaungast ist, ist es gleich ganz etwas anderes. Es dauerte nicht lange und das Tier kam rechts aus der Deckung wieder... ein führendes Alttier, es hat vor nicht allzu langer Zeit gesetzt. Also hieß es weiter warten und beobachten. Franz machte mich auf ein zweites Tier aufmerksam, das am Waldrand links von der Kirrung äste. Langsam näherte sich auch das zweite Alttier, ebenfalls ohne Kalb - doch die Spinne war klar zu erkennen. Der Finger blieb also gerade und wir konnten die Beiden eine Zeit lang beobachten. 

Ein passendes Stück war heute nicht dabei und wir machten uns auf den Heimweg.

 

Es war ein sehr interessanter und toller Abend, vielen Dank an Franz, der mich so unter seine Fittiche nimmt! Ich freue mich auf die weiteren Abende.


07.04.2018

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es wieder einmal zum Ansitzen ins Revier. Am Vormittag war Schießtraining angesagt, den Nachmittag verbrachten wir auf der Hegeschau und dem Bezirksjägertag des Bezirks Bruck/Leitha und am frühen Abend bezogen wir den Hochstand und übten uns Geduld. 

 

Wie ein kleines Kind habe ich den Gucker für Stunden nicht mehr aus der Hand gelegt und auch ohne Weidmannsheil war es ein fantastischer Abend mit atemberaubendem Anblick... 

 

Zuerst konnten wir zwei Geißen beim Äsen beobachten, die den Schauplatz nach 20 Minuten wieder verließen und kurz darauf von einem alten Hirsch und zwei Beihirschen abgelöst wurden. Für mich war es das erste Mal, Rotwild so erleben zu dürfen und es war einfach der Wahnsinn. 

Den Abschluss machten zwei Bachen mit einem kleinen Streifenhörnchen im Anhang, kurz gefolgt von 3 Überläufern des Vorjahres, welche sich nicht lange genug aufhielten, um eine der 3 jungen Sauen zu schießen. 

 

Ich habe wahnsinnig viel gelernt, es war ein toller Abend und ich freue mich schon jetzt auf eine Wiederholung. Vielen, vielen Dank für diese Möglichkeit!


06.04.2018

 

Heute durfte Bisquit mal wieder mit ins Schnepfen-Stammrevier.

 

Zu viert ging es los, wir durchstreiften den Wald ein wenig, in der Hoffnung einen Schnepf hochmachen zu können, platzierten uns danach auf der Wiese und es hieß warten. 

 

Leider wieder erfolglos - nicht eine Mücke war irgendwo zu sehen - ist die Schnepfensaison für uns beendet.

Die Abende waren trotzdem immer sehr schön und auch lustig. Wir bedanken uns nochmal für alle Einladungen und freuen uns auf die kommenden Jagdtage!


02.04.2018

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk sollte es für Riley sein - und da kam die spontane Einladung zu einem weiteren Schnepfenstrich sehr gelegen. 

Eigentlich wollte ich die Kleine heuer noch gar nicht mitnehmen, da beim Schnepfenstrich aber nicht viel passiert, außer warten, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und es ging ins Revier.

Riley war super entspannt, freundlich zu den Schützen und äußerst geduldig beim warten. 

Heute hatten wir wieder einen Schnepf im Anflug, welcher leider abermals gefehlt wurde. 

Macht nix - Riley war genial, hat brav gewartet und sich von den insgesamt vier Schrotschüssen überhaupt nicht beeindrucken lassen. 

Auch, wenn Madame heute sehr brav war, werden die größeren Niederwildjagden noch warten müssen - solange die älteren Mädels fit sind und Iro das Team ab nun verstärkt, besteht kein Bedarf Riley so jung einzujagen.


31.03.2018

 

Prämiere für Iro! 

Es wird Zeit, dass unser Bursche mich nun auf die Jagden begleitet. Nach einem Entenstrich im letzten Jahr, stand diesmal ein Schnepfenstrich auf dem Lehrplan. 

Total relaxed und entspannt hat sich Iro gezeigt. Die Schüsse - die auch heute wieder nur in der Ferne zu hören waren - liesen ihn komplett unbeeindruckt und er beobachtete alles ganz genau. 

Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Niederwildsaison, in der Iro richtig eingejagt werden soll, um Bisquit ein wenig zu entlasten.

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns auf das nächste Wiedersehen!


27.03.2018

 

Heute durfte Marie mit in unser neu gewonnenes Revier. 

Ein wenig aufgeregt war Madame zu Beginn - es geht aber immer schneller, dass Marie sich beruhigt und artig wartet. 

Ein Schnepf strich an uns vorbei, es fielen zwei Schüsse, aber der kleine Vogel verabschiedete sich in die Dunkelheit und wir gingen wieder mit leeren Händen nach Hause. 

Dennoch war es - trotz erneutem Nieselregen - wieder ein sehr schöner Jagdabend in toller Gesellschaft und die kleine Maus hat den Ausflug auch ohne Apport sehr genossen.


23./24./25.03.2018

Die ersten Schnepfenstriche liegen hinter uns!

 

Relativ spontan wurden wir Freitag in ein neues Revier in Niederösterreich eingeladen. Da für den Nachmittag aber eine Schießstunde angesagt war, kam nur Bisquit mit und es ging direkt weiter. 

Samstag durfte Marie in unser Schnepfen-Stammrevier mit und Sonntag ging es mit Peaches raus.

 

Bisquit und Peaches waren - wie gewohnt - die Coolness in Person, Marie's Freude war riesig, endlich wieder einmal ins Revier zu dürfen. Die kleine Maus war ein wenig unbändig, hat sich aber schnell beruhigt und dann auch brav und ruhig gewartet. 

 

Leider blieb an allen drei Tagen der Finger gerade und wir hatten kein Waidmannsheil. 

Mich hat es sehr gefreut, dass ich innerhalb von drei Tagen die Möglichkeit hatte, jedes meiner Mädels mal einzeln mitnehmen zu können und wir richtige Quality-Time hatten. Es ist jedes Mal wieder schön, dabei sein zu dürfen und wir bedanken uns recht herzlich für die Einladungen in diese netten Runden! 


13.01.2018

Kurz nach der Niederwildsaison war es wieder Zeit für unseren jährlichen Baujagdtag. 

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten wir direkt milde Temperaturen,  plus 2 Grad, Windstille und Nieselregen erwarteten uns. Gleich zu Beginn ging es zu unglaublich vielen Strohballen, in denen Alfons, Flocke, Bambi und die junge Chilli ordentlich arbeiten mussten. Bambi konnte einen Fuchs rausdrücken, der aber leider in einem weiteren Gang zwischen den Ballen wieder verschwand und wir mussten nach rund 1,5 Stunden erfolglos aufgeben. 

Beim ersten Kunstbau hatten wir direkt Erfolg - Flocke konnte eine Fähe sprengen, die im Schuss lag. Es saß auch noch ein Rüde im Kessel, bei dem Flocke Unterstützung von Alfons bekam und gemeinsam konnten sie auch den starken Burschen zum Springen bringen. 

Wir fuhren weiter, liefen Bau für Bau ab - leider erfolglos, nirgends war jemand Zu Hause.

Beim letzten Bau zeigte Flocke dann klar an und war schnell unter der Erde verschwunden. Ein Dachs... der Bursche grub sich ein, Flocke lag vor und verbellte. Alfons kam wieder zur Verstärkung, doch auch gemeinsam schafften die Hunde es nicht, den Dachs aus dem Bau zu bekommen und nach mehr als 2 Stunden gaben wir auf, die Hunde kamen unversehrt zurück und es ging auf zum Sammelplatz für die Streckenlegung. 

Es war wieder ein wunderbarer Jagdtag in bester Gesellschaft, immer lustig und alle sind gut gelaunt - so ist der kalte und lange Tag sehr gut auszuhalten und wir freuen uns schon auf den nächsten Bezirksjagdtag. 

Wir bedanken uns für die Einladung! Bis zum nächsten Mal...