Jagden 2018


10.11.

Neuerlich ging es ins Stammrevier zur - für uns - ersten Kreisjagd in dieser Saison. Bisquit und Peaches, meine erfahrenen und gut eingespielten Mädels, durften mich begleiten. 

 

Drei große Triebe führten uns über Brachen, Felder und Begrünungen. Geschossen wurde Hase und Fasanhahn. 

 

Ich lies die Mädels abwechselnd arbeiten, um zum Einen Energie der Beiden zu sparen und zum Anderen nicht zu riskieren, dass sie im Eifer des Gefechts gemeinsam einen Hasen apportierten. 

 

Sowohl Bisquit als auch Peaches konnten zeigen, was sie trotz ihrem Alter noch so draufhaben und holten beide jeweils 5 Hasen rein. 

 

Natürlich merke ich gerade bei Bisquit, dass sie nicht mehr ganz so kann, wie sie gerne würde. Vor allem die angeflickten Hasen erwischt sie nicht mehr und dreht nach kurzer Zeit ab, wenn sie merkt ein anderer Hund ist ebenfalls auf dem Weg. Mit 11 Jahren darf man sich das aber ruhig erlauben und sich auf die leichteren Apporte und Nachsuchen konzentrieren. 

 

Am Ende des Tages lagen 230 Hasen und 1 Fasanhahn auf der Strecke. Es war wie immer ein wunderbarer Tag mit toller Stimmung und einer fabelhaften Truppe. Es freut uns immer sehr, wenn wir zusammenkommen! 

04.11.

Da wir bei der ersten Kreisjagd wegen des Seminars bei Jörg nicht dabei sein konnten, ließen wir es uns nicht nehmen, heute beim kleinen Stamperer auf Fasanhahnen dabei zu sein!

 

Mit Marie und Iro machte ich mich zu Mittag auf ins schöne Burgenland. 

 

Der erste Trieb war gleich mal etwas für Marie - stöbern im Windschutz. Die kleine Maus hat gearbeitet wie eine kleine Göttin, konnte einiges hochmachen und hat sich vorbildlich benommen. Zu apportieren gab es hier nichts. Iro bekam das Frei-Signal von mir und hat sich auch ein wenig getraut schauen zu gehen, was Marie denn da so macht - es wird :-)

 

Weiter ging es in der Linie durch eine Begrünung - Marie durfte wieder stöbern, Iro lief frei bei Fuß neben mir. Es fiel kein Schuss und demnach gab es nix zu tun. 

 

Auch der dritte Trieb führte uns über eine Begrünung, Marie stöberte, Iro bei Fuß. Ein Vorsteher schoss einen Hahn, welcher am nackten Acker landete. Das war Iro's erster warmer Vogel und den hat er ganz toll aufgenommen und gebracht. 

 

Im vierten und letzten Trieb liefen wir an der Flanke und Marie konnte wieder ein wenig im Windschutz arbeiten. Hier gab es wieder nichts zu tun und die Jagd war auch schon wieder vorbei. 

 

Trotz der kleinen Strecke mit 4 Hahnen war es ein wunderbarer Jagdtag, die Hunde haben brillante Arbeit gezeigt und besonders stolz bin ich auf das kleine Mariedl. Ich glaube, sie ist bereit für Portugal!

 

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Jagdtage.


17.10.

Heute versuchten wir wieder unser Glück beim Ansitz auf Schweine. Es zog uns abermals ins Revier in Niederösterreich, wir saßen pünktlich und sehr bald konnten wir nicht weit vom Hochstand Knacken im Wald hören. 

 

Wir warteten, die Schweine kamen immer näher - doch leider nicht aus dem dichten Gebüsch heraus auf die Kirrung. Gute zwei Stunden konnten wir dem Treiben lauschen, dann wurde es still und wir beschlossen wieder nach Hause zu fahren. 

 

Im Moment ist es ein wenig verhext mit meinen Ansitzen, aber ich übe mich in Geduld und wir werden weiterhin regelmäßig rausfahren und vielleicht kann ich bald von meinem ersten Waidmannsheil berichten!


13.10.

Bei bestem Wetter ging es wieder ins Burgenland in unser Stammrevier. Diesmal durften mich Peaches und Marie begleiten. 

 

Der erste von sechs Trieben führte die Gesellschaft durch einen Windschutz, ich lief mit den Hunden draußen an der rechten Flanke. Marie blieb erstmal an der Leine und musste Fußgehen. Peaches konnte jetzt schon zwei Hahne apportieren und kurz vor Ende des Treibens war auch noch ein Hahn für Marie dabei.

 

Weiter ging es für uns durch den nächsten Windschutz, wo auch Marie stöbern durfte und wir anschließend wieder an die Flanke wechselten. Peaches konnte einen am Feld gefallenen Hahn reinbringen. 

 

Im nächsten Windschutz wurde wieder gestöbert und Peaches verbuchte abermals zwei Hahne auf ihr Konto - sie ist einfach schneller als Marie, auch wenn man das nicht glauben kann..

 

Um ein wenig zu verschnaufen, entschloss ich mich beim nächsten Trieb den Vorstehern Gesellschaft zu leisten und wir warteten auf die treibenden Jäger. Wieder konnte die Alte zwei Hahne holen. 

 

Der vorletzte Trieb ging über eine Begrünung, wir liefen wieder an der rechten Flank. Diesmal gab es nichts zu apportieren und wir übten uns in Geduld und Fußarbeit. 

 

Der letzte Trieb führte wieder durch einen Windschutz, an diesem Tag waren wir Flankenmeister und begleiteten wieder die Schützen ohne Hund. Peaches musste diesmal an der Leine bleiben und Marie durfte ran. In diesem Trieb waren auch die Hasen frei und die kleine Maus konnte gleich zu Beginn einen geschossenen Junghasen apportieren. Gegen Ende wurde noch eine Taube von Marie eingesammelt.

 

Am Ende des Tages lag eine bunte Strecke mit einem Fuchs, 15 Hasen, 35 Fasanen, zwei Enten, einer Taube und einem Eichelhäher.

 

Es war ein wunderbarer Jagdtag mit herrlicher Stimmung und Gesellschaft, das Wetter hätte besser nicht sein können und auch die Strecke ist heute wieder mehr als zufriedenstellend. 

 

Leider sind wir bei der ersten Kreisjagd nächste Woche nicht dabei - Jörg wird uns an diesem Wochenende wieder ein wenig quälen. 

 

Wir freuen uns aber umso mehr auf die folgenden Jagdtage und hoffen, dass uns das Wetter auch künftig gnädig ist!


06.10.

Die Niederwildsaison hat begonnen! Mit Peaches und Iro ging es auf in unser Stammrevier im Burgenland. Für Iro war es die Prämiere, auf solch einer großen Jagd dabei zu sein. Heute wurden ausschließlich Fasanhahne geschossen.

 

Peaches übernahm die Hauptarbeit. Beim ersten Trieb blieb Iro noch an der Leine, damit ich sehen konnte, wie er sich tut. Alles ganz genau beobachtend lief er ruhig und aufmerksam neben mir her, sodass ich beschloss ihn dann doch gleich mal abzuleinen. 

 

Über 6 Triebe lang durfte Peaches stöbern, apportieren und sich richtig auspowern. Iro blieb immer artig an meiner Seite und durfte 2 Hahne ein Stück weit tragen, nachdem seine Mutter diese gebracht hatte. Stöbern und zu den geschossenen Hahnen laufen, hat Iro sich heute noch nicht getraut - aber das wird schon werden, wenn er öfter dabei war. Er ist und bleibt einfach absolut softer Gentleman, der keinem anderen Hund etwas streitig machen will.

 

Peaches konnte 4 Vögel reinholen und hat auch einige hochgemacht, als wir die Windschutzgürtel durchgetrieben haben. 

 

Es war ein wunderbarer Jagdtag, ein wenig zu warm - aber man darf sich nicht beschweren - mit disziplinierten Schützen, guten Hunden und toller Stimmung innerhalb der Gesellschaft. 

 

Am Ende des Tages lagen 42 Hahne auf der Strecke und wir wurden noch mit einem leckeren Abendessen beim Schüsseltrieb verköstigt. 

 

Vielen Dank für die Einladung - wir freuen uns immer, wenn wir dabei sein dürfen und blicken den kommenden Jagdtagen mit Spannung entgegen!


05.10.

Es verschlug uns wieder einmal auf einen Hochstand. Spontan entschieden wir, Freitag Abend noch ins Revier zu fahren und unser Glück auf Sauen zu versuchen. 

Pünktlich um 18:30 saßen wir und es hieß warten, beobachten, sich in Geduld üben. 

 

Einige Geiße mit Kitz(en) zogen vor uns aus dem Wald auf die begrünten Felder, ein Fuchs auf Streifzug war zu sehen... von den Sauen war weit und breit keine Spur. 

 

Der Wind wurde irgendwann zum Sturm und wir beschlossen kurz vor 22:00 abzubrechen, da sich wirklich absolut nichts mehr tat. 

 

Es war dennoch wieder ein sehr schöner Abend mit viel Anblick und Entspannung - das habe ich nach unserem Umzug gebraucht. 

 

Ich denke, wir werden noch ein paar mal sitzen müssen, bevor ich mein erstes Stück Schalenwild erlegen werde - ich bin gespannt und freue mich auf künftige Abende!


31.08.-02.09.

Es war wieder so weit.. für Marie und mich ging es mit unserer Jagdgruppe nach Rumänien zur Flugwildjagd.

 

Freitag trafen wir uns sehr zeitig am Flughafen und schnell war alles eingecheckt. Ein Frühstück in der Lounge und ab durch die Pass- und Sicherheitskontrolle, weiter zum Gate.

Nach einer Autostunde kamen wir kurz nach Mittags beim Hotel an, bekamen eine kleine Stärkung und schon ging es ab auf die gedroschenen Felder zwischen den Kukuruzfeldern zum Tauben jagen.

 

Zwei Monate fiel kein Tropfen Regen, es war heiß, trocken und der Boden staubig. Marie arbeitete gute 45 Minuten sehr brav und eifrig – trotz genügend Wasser und Pausen im Schatten erwischte sie kurz der Kreislauf und ich nahm sie aus dem Trieb, ging mit der Maus zurück zum Auto und kühlte sie nach und nach ab. Der erste Tag war also recht schnell vorbei für uns.

 

Samstag kurz vor 07:00 standen wir für den ersten Durchgang auf Wachteln auf den Feldern. Marie war wieder fit und hoch motiviert. Zwei Hunde, zwei Flinten, zwei Kinder und ich – los ging es. Wir liefen eine kurze Weile, bis Marie die erste Wachtel dieses Urlaubs hochmachen und anschließend apportieren konnte. Jetzt war sie wieder in ihrem Element, wusste worum es geht und hat über den Morgentrieb hinweg eine wunderbare Arbeit gezeigt.

 

Um 09:30 waren wir zurück im Hotel, die Hitze kam, die Hunde mussten gefüttert und versorgt werden. Wir bekamen Frühstück und machten ein Nickerchen, bis es zu Mittag wieder zu den Tauben ging. Ich ließ Marie zu Hause, wollte nicht riskieren, dass die Kreislauf-Story sich wiederholt und so bekam ich kurzerhand eine Flinte geborgt und durfte mitschießen. Die erste Schüsse gingen natürlich daneben, doch nach dem ersten Treffer steigerte sich meine Schussleistung dermaßen, dass ich am Ende der 2,5 Stunden mit einer Trefferquote von 1:2 40 Tauben zur Strecke beitragen konnte.

Ein unbeschreibliches Gefühl kam in mir auf, als ich mein erstes Stück Wild erlegen konnte. Die traumhafte Kulisse war noch die Draufgabe.

 

Abends machten wir noch eine kleine Tour mit dem Motorboot, um Wasservögel zu beobachten. Der See in der Abenddämmerung hat eine ganz besondere Wirkung – einfach wunderschön!

 

Sonntag hieß es ob der Hitze noch eine Stunde früher aufzustehen, als am Vortag und so waren wir kurz nach 06:00 wieder beim Wachtelfeld. Diesmal hatten wir drei Hunde dabei und das konnte man am Ende auch an der Strecke erkennen.

 

Marie hat wieder sensationelle Arbeit geleistet und konnte zum krönenden Abschluss dieses ohnehin schon unübertrefflichen Wochenendes auch noch ihre erste verwundete und weitergelaufene Wachtel ausarbeiten. Ein Traum, diesen kleinen Hund so passioniert laufen zu sehen, über das ganze Gesicht strahlend und immer aufmerksam.

 

Die Gesamtstrecke lag bei 93 Wachteln und 320 Tauben.

 

Nach dem Mittagessen hieß es auch schon wieder Koffer packen und ab zum Flughafen. Traditionell gab es wieder eine Stunde Verspätung mit dem Abflug – die Heimreise haben sowohl Marie als auch ich verschlafen und alle sind heil in Wien gelandet.

 

Es war wieder ein wunderschönes Wochenende mit unvergesslichen Momenten in bester Gesellschaft und einer traumhaften Kulisse.

 

Vielen Dank an Roman und Gawein, die uns eingeladen haben und mit denen wir immer – egal wo – eine tolle Zeit haben!


09.06.2018

Wieder ging es ein neues Revier - ich war zum Ansitz auf Sauen eingeladen. Nach der Revierrunde richteten wir uns am Hochstand ein und warteten. Nach kurzer Zeit zog ein Schmalreh aus der Deckung, wir konnten es eine gute halbe Stunde beobachten. Auch ein Marder kreuzte unseren Hochstand und verschwand im Unterholz. In der Dämmerung ließ sich ein Bock blicken, kurz darauf zog eine Bache mit drei Frischlingen auf die Kirrung. 

Ich machte mich bereit für die Überläufer, auf die wir warteten. Mein Herz raste, es war alles eingerichtet und jeden Moment konnten die passende Stücke sich zeigen. 

Die Bache wurde unruhig und verschwand mit ihren Frischlingen im Wald. Keine Minute später kamen die beiden Überläufer, die die Kirrung allerdings in einem Affentempo kreuzten und auch gleich nicht mehr gesehen waren. Wir warteten, lange, sehr lange... Die Überläufer kamen nicht zurück und wir beschlossen den Hochstand wieder zu verlassen. 

Also auch diesmal kein Waidmannsheil - der Abend war trotzdem der Hammer, so viel Anblick und die nette Gesellschaft. Vielen Dank für die Einladung, ich komme sehr gerne wieder!


08.06.2018

Nach der erfolgreich abgelegten Jagdprüfung lies Franz es sich nicht nehmen, mit mir den ersten Ansitz als Jungjägerin zu bestreiten. Zuerst fuhren wir eine Revierrunde, schauten nach dem Rechten und bestückten die Kirrungen mit Futter. Ein kleines Abendessen und schon ging es los. 

Als wir zum Hochstand gingen, stand bereits ein Tier an der Kirrung. Es dauerte nicht lange bis es uns bemerkte und sprang ab. Wir richteten uns ein uns dann hieß es geduldig sein. 

Ich war superaufgeregt - wenn man nicht nur Zaungast ist, ist es gleich ganz etwas anderes. Es dauerte nicht lange und das Tier kam rechts aus der Deckung wieder... ein führendes Alttier, es hat vor nicht allzu langer Zeit gesetzt. Also hieß es weiter warten und beobachten. Franz machte mich auf ein zweites Tier aufmerksam, das am Waldrand links von der Kirrung äste. Langsam näherte sich auch das zweite Alttier, ebenfalls ohne Kalb - doch die Spinne war klar zu erkennen. Der Finger blieb also gerade und wir konnten die Beiden eine Zeit lang beobachten. 

Ein passendes Stück war heute nicht dabei und wir machten uns auf den Heimweg.

 

Es war ein sehr interessanter und toller Abend, vielen Dank an Franz, der mich so unter seine Fittiche nimmt! Ich freue mich auf die weiteren Abende.


07.04.2018

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es wieder einmal zum Ansitzen ins Revier. Am Vormittag war Schießtraining angesagt, den Nachmittag verbrachten wir auf der Hegeschau und dem Bezirksjägertag des Bezirks Bruck/Leitha und am frühen Abend bezogen wir den Hochstand und übten uns Geduld. 

 

Wie ein kleines Kind habe ich den Gucker für Stunden nicht mehr aus der Hand gelegt und auch ohne Weidmannsheil war es ein fantastischer Abend mit atemberaubendem Anblick... 

 

Zuerst konnten wir zwei Geißen beim Äsen beobachten, die den Schauplatz nach 20 Minuten wieder verließen und kurz darauf von einem alten Hirsch und zwei Beihirschen abgelöst wurden. Für mich war es das erste Mal, Rotwild so erleben zu dürfen und es war einfach der Wahnsinn. 

Den Abschluss machten zwei Bachen mit einem kleinen Streifenhörnchen im Anhang, kurz gefolgt von 3 Überläufern des Vorjahres, welche sich nicht lange genug aufhielten, um eine der 3 jungen Sauen zu schießen. 

 

Ich habe wahnsinnig viel gelernt, es war ein toller Abend und ich freue mich schon jetzt auf eine Wiederholung. Vielen, vielen Dank für diese Möglichkeit!


06.04.2018

 

Heute durfte Bisquit mal wieder mit ins Schnepfen-Stammrevier.

 

Zu viert ging es los, wir durchstreiften den Wald ein wenig, in der Hoffnung einen Schnepf hochmachen zu können, platzierten uns danach auf der Wiese und es hieß warten. 

 

Leider wieder erfolglos - nicht eine Mücke war irgendwo zu sehen - ist die Schnepfensaison für uns beendet.

Die Abende waren trotzdem immer sehr schön und auch lustig. Wir bedanken uns nochmal für alle Einladungen und freuen uns auf die kommenden Jagdtage!


02.04.2018

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk sollte es für Riley sein - und da kam die spontane Einladung zu einem weiteren Schnepfenstrich sehr gelegen. 

Eigentlich wollte ich die Kleine heuer noch gar nicht mitnehmen, da beim Schnepfenstrich aber nicht viel passiert, außer warten, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und es ging ins Revier.

Riley war super entspannt, freundlich zu den Schützen und äußerst geduldig beim warten. 

Heute hatten wir wieder einen Schnepf im Anflug, welcher leider abermals gefehlt wurde. 

Macht nix - Riley war genial, hat brav gewartet und sich von den insgesamt vier Schrotschüssen überhaupt nicht beeindrucken lassen. 

Auch, wenn Madame heute sehr brav war, werden die größeren Niederwildjagden noch warten müssen - solange die älteren Mädels fit sind und Iro das Team ab nun verstärkt, besteht kein Bedarf Riley so jung einzujagen.


31.03.2018

 

Prämiere für Iro! 

Es wird Zeit, dass unser Bursche mich nun auf die Jagden begleitet. Nach einem Entenstrich im letzten Jahr, stand diesmal ein Schnepfenstrich auf dem Lehrplan. 

Total relaxed und entspannt hat sich Iro gezeigt. Die Schüsse - die auch heute wieder nur in der Ferne zu hören waren - liesen ihn komplett unbeeindruckt und er beobachtete alles ganz genau. 

Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Niederwildsaison, in der Iro richtig eingejagt werden soll, um Bisquit ein wenig zu entlasten.

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns auf das nächste Wiedersehen!


27.03.2018

 

Heute durfte Marie mit in unser neu gewonnenes Revier. 

Ein wenig aufgeregt war Madame zu Beginn - es geht aber immer schneller, dass Marie sich beruhigt und artig wartet. 

Ein Schnepf strich an uns vorbei, es fielen zwei Schüsse, aber der kleine Vogel verabschiedete sich in die Dunkelheit und wir gingen wieder mit leeren Händen nach Hause. 

Dennoch war es - trotz erneutem Nieselregen - wieder ein sehr schöner Jagdabend in toller Gesellschaft und die kleine Maus hat den Ausflug auch ohne Apport sehr genossen.


23./24./25.03.2018

Die ersten Schnepfenstriche liegen hinter uns!

 

Relativ spontan wurden wir Freitag in ein neues Revier in Niederösterreich eingeladen. Da für den Nachmittag aber eine Schießstunde angesagt war, kam nur Bisquit mit und es ging direkt weiter. 

Samstag durfte Marie in unser Schnepfen-Stammrevier mit und Sonntag ging es mit Peaches raus.

 

Bisquit und Peaches waren - wie gewohnt - die Coolness in Person, Marie's Freude war riesig, endlich wieder einmal ins Revier zu dürfen. Die kleine Maus war ein wenig unbändig, hat sich aber schnell beruhigt und dann auch brav und ruhig gewartet. 

 

Leider blieb an allen drei Tagen der Finger gerade und wir hatten kein Waidmannsheil. 

Mich hat es sehr gefreut, dass ich innerhalb von drei Tagen die Möglichkeit hatte, jedes meiner Mädels mal einzeln mitnehmen zu können und wir richtige Quality-Time hatten. Es ist jedes Mal wieder schön, dabei sein zu dürfen und wir bedanken uns recht herzlich für die Einladungen in diese netten Runden! 


13.01.2018

Kurz nach der Niederwildsaison war es wieder Zeit für unseren jährlichen Baujagdtag. 

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten wir direkt milde Temperaturen,  plus 2 Grad, Windstille und Nieselregen erwarteten uns. Gleich zu Beginn ging es zu unglaublich vielen Strohballen, in denen Alfons, Flocke, Bambi und die junge Chilli ordentlich arbeiten mussten. Bambi konnte einen Fuchs rausdrücken, der aber leider in einem weiteren Gang zwischen den Ballen wieder verschwand und wir mussten nach rund 1,5 Stunden erfolglos aufgeben. 

Beim ersten Kunstbau hatten wir direkt Erfolg - Flocke konnte eine Fähe sprengen, die im Schuss lag. Es saß auch noch ein Rüde im Kessel, bei dem Flocke Unterstützung von Alfons bekam und gemeinsam konnten sie auch den starken Burschen zum Springen bringen. 

Wir fuhren weiter, liefen Bau für Bau ab - leider erfolglos, nirgends war jemand Zu Hause.

Beim letzten Bau zeigte Flocke dann klar an und war schnell unter der Erde verschwunden. Ein Dachs... der Bursche grub sich ein, Flocke lag vor und verbellte. Alfons kam wieder zur Verstärkung, doch auch gemeinsam schafften die Hunde es nicht, den Dachs aus dem Bau zu bekommen und nach mehr als 2 Stunden gaben wir auf, die Hunde kamen unversehrt zurück und es ging auf zum Sammelplatz für die Streckenlegung. 

Es war wieder ein wunderbarer Jagdtag in bester Gesellschaft, immer lustig und alle sind gut gelaunt - so ist der kalte und lange Tag sehr gut auszuhalten und wir freuen uns schon auf den nächsten Bezirksjagdtag. 

Wir bedanken uns für die Einladung! Bis zum nächsten Mal...